Wie alles begann

Eine Frau.
Ein Traum.
Ein Rucksack.
Ein Kontinent.
Und ein erster Schritt.
Der Schritt ins Flugzeug.
In das Flugzeug, das mich nach Afrika bringt.
Das Afrika, das mich und mein Leben verändert hat.
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Freiwilligenarbeit in Westafrika
Und alles begann in Ghana. Am 11. Oktober 2014.
Geplant waren etwas mehr als 4 Monate Freiwilligenarbeit in dem westafrikanischen Land. Zunächst arbeitete ich 2 Monate in einem Waisenhaus. Aus verschiedenen Gründen (im letzten Beitrag aus Ghana habe ich diese Gründe aufgelistet) wechselte ich dann in eine kleine Schule in den armen Norden des Landes, wo ich Kinder zwischen 3 und 15 Jahren unterrichtete. Für weitere 2 Monate. Ich habe in einer Gastfamilie gewohnt und mit ihnen die ghanaische Kultur gelebt. Ich war in einem Gottesdienst und auf einer Beerdigung.
An meinen Wochenenden habe ich das wunderschöne Land bereist, habe surfen gelernt, bin mit dem Rucksack auf dem Rücken die Küste entlang gewandert und habe ein Krokodil gestreichelt. Meinen Geburtstag habe ich das erste Mal unter Palmen gefeiert. In der Silvesternacht wurde ich von einer Rakete getroffen und habe mich dadurch zum Experten in Wunden Versorgen entwickelt.
Teil 1 meines Afrika Abenteuers ging Mitte Februar zu Ende. Von dort brachte mich dann ein Flieger von West- nach Ostafrika. In Tansania begann dann Teil 2 meines Abenteuers…

Backpacking durch das südliche Afrika
Der unbekanntere Teil. Ich landete Mitte Februar in Daressalam und hatte nur meinen Rückflug von Kapstadt gebucht. Wie ich von Tansania nach Südafrika gelangen sollte stand noch in den Sternen.
Zunächst fuhr ich mit der Fähre auf die Trauminsel Sansibar. Danach ging es in den Norden des Landes, wo ich die atemberaubende Tierwelt der Serengeti bewundern konnte.
Der Tazara Zug brachte mich anschließend von Tansania nach Sambia. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. 47 Stunden Zugfahrt. Eine Erfahrung, die ich nicht bereue. In Sambia bin ich von einer Brücke gesprungen, habe im brausenden Sambesi Wildwasser Rafting gemacht und bin oben an den Viktoriafällen schwimmen gegangen. Von dort ging es mit dem Bus nach Namibia. In das afrikanische Land, das nach Ghana ebenfalls mein Herz eroberte. Weshalb ich Monate später dorthin auch zurückgekehrt bin. In Namibia habe ich das erste Mal in meinem Leben die Wüste gesehen, gehört und gefühlt. Ich habe einen kleinen Roadtrip unternommen und bin in Swakopmund stecken geblieben.
Nach einigen Wochen habe ich es dann doch nach Botswana geschafft, wo ich das wunderschöne Okavangodelta erkundet habe.
Eine lange Busfahrt brachte mich anschließend über Johannesburg nach Südafrika, welches ich mit einem Mietwagen bereist habe. Vom Krüger Nationalpark über St. Lucia die Küste entlang bis nach Kapstadt. Und ja tatsächlich habe ich es geschafft. In etwas mehr als 2 Monaten. Von Daressalam nach Kapstadt. Eine unvergessliche Zeit. Unbezahlbare Erfahrungen. Unglaublich beeindruckende Erinnerungen.

Mein neues Leben in Namibia
Im Juni 2015 habe ich angefangen in Swakopmund zu arbeiten. Die Stadt in der Wüste, die am Ozean liegt. Sobald ich ein paar Tage frei habe, erkunde ich natürlich dieses wunderbare Land, von dem ich nicht genug bekommen kann. Ich habe zahlreiche Touren durch das Land unternommen, welche ich in illustrierten Artikeln dokumentiert habe. Als Kletterguide habe ich einige Ausflüge zur Spitzkoppe unternommen, bei der ich Kindern und Erwachsenen das Klettern am Felsen beigebracht habe.
Ich habe mich in die Schönheit des Landes verliebt und in Namibia auch meinen Partner gefunden, mit dem ich seitdem zusammenlebe und reise.

Meine Urlaube in die Heimat
In den letzten Jahren habe ich etliche Urlaube in meiner Heimat Deutschland verbracht und mit Familie und Freunden tolle Ausfluege unternommen. Alle Artikel zu meinen Reisen in Europa und meinem ersten Aufenthalt in den USA findet ihr hier.

Ein Jahr in Thailand
Nachdem ich in Namibia die neue Sportart des Fallschirmspringen aufgenommen und mich darin weitergebildet habe, bin ich im April 2019 zusammen mit meinem Partner nach Thailand gereist um dort für ein Jahr als Fallschirmspringer zu arbeiten. Wir bereisen in dieser Zeit auch einige Inseln und fliegen nach Malaysia für ein paar Tage. Anfang März 2020 zwingt uns das Corona Virus das Land zu verlassen, da der Tourismus komplett wegbricht.

Zurück in Namibia
Eigentlich war der Plan nach Deutschland weiterzureisen und dort eine Saison zu arbeiten. Allerdings sind wir jetzt in Namibia festgehalten und warten ab bis sich das ganze Chaos wieder legt…

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