Wild camping, a moon rise and a warm night in the mountains- day 5

Überall um mich herum singt und zirpt es. Summt und brummt. Vögel fliegen über unsere Köpfe. Der Mond wird gleich verschwinden. Es war eine lauwarme Vollmondnacht. Die Sonne färbt den Himmel auf gegenüberliegender Seite.

The birds are singing. Bees are flying around. The moon will disappear soon. It was a warm night. Full moon night. The sky is turning into beautiful colours.

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Ich sehe Berge. Büsche. Saftig grüne Ebenen. Grashalme säumen den Straßenrand. Keine menschenseele weit und breit zu sehen. Oder hören. Dieser Platz hat heute Nacht nur uns gehört. Ich habe in der Ferne ein zwei mal Schakale rufen gehört. Und andere nachtaktive Tiere.

I can see mountains. Lush green fields. Grass is growing all along the road. Far across the mountains not a single person but us. Can’t hear anyone. Can’t see anyone. This spot was just for us this night. I heard some jackals a couple of times. And some other animals during the night.

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Es war ein langer Tag. Wir konnten gestern das Problem mit dem Auto nicht herausfinden. Im Erindi weigerten sie sich uns zu helfen, da sie einmal von einem Kunden angeklagt wurden. Aber Craig meinte wir können mit dem Auto fahren. So schnell es nun fährt. Oder langsam. Nach Omararu sagte er sollten wir es schaffen. Dort kennt er einen Freund, der uns weiterhelfen kann.

It was a long day. We couldn’t figure out the problem with the car yesterday. They refused to help us at Erindi since they got sued once from a client.  It Craig said we can drive the car. As fast as it wants to. Or as slow as it goes. We should make it to Omaruru. And then a friend of his will help us.

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Ich genieße den Sonnenaufgang. Freddy schläft noch.

I enjoy the sunrise while Freddy is still sleeping.

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Es ist kurz vor 7 Uhr. Zeit für mich meinen letzten Artikel fertig zu schreiben. Dann wird das Frühstück zubereitet. Freddy es ist Zeit aufzustehen. Findet sie nicht. Es gibt Morgenmenschen. Und die die es nicht sind. Wir bilden da ein gutes Team. Eine Tasse warmen Tee später kriecht sie auch aus dem Schlafsack. Wir packen alles zusammen und fahren los. Das Gute ist ja, das Auto fährt. Es hat nur keine Power. Das schlechte ist, dass es gefühlt nur bergauf geht Richtung Omaruru. Auf der Hinfahrt ist es uns kaum aufgefallen wie hügelig diese Strecke war, aber jetzt schleichen wir uns im ersten Gang hoch. Noch ein Stück. Komme du schaffst das. Natürlich sprechen wir mit dem Land Rover. Und beschleunigen. Es geht bergab. Mit 80 Sachen durch die Senke durch damit wir an der anderen Seite es mit 20 km/h hinauf schaffen. Knapp anderthalb Stunden später erreichen wir Omaruru. Treffen uns mit Craigs Bekannten. Jetzt ist er mit Craig am Telefon. Führt Handgriffe aus. Fährt das Auto. Bekommt die Drehzahl auf 3000 hoch, aber auch nicht mehr. Er bringt das Auto in die Werkstatt. Die beiden Deutschen Mechaniker schauen sich das Auto an. Schauen kritisch. Meinen da muss viel am Auto gemacht werden. Der eine sagt „Das Auto braucht viel Liebe“. Da haben sie meine Sympathie verloren. Ich kenne keinen der mehr unter Autos liegt als Craig. Der mehr von Autos versteht. Der nach seinen Autos schaut. So was zu sagen hilft mir nicht weiter. Ich habe nur gefragt, ob ihr nach dem Dieselfilter schauen könnt. Wir sollen auf keinen Fall weiterfahren. Könnte einen Motorschaden verursachen. Danke fürs Gespräch. Ich rufe meinen namibischen ADAC. Craig. Erzähle ihm was die mir gesagt haben. Er meint die haben keine Ahnung. Ich kann ohne Probleme mit dem Auto fahren. Ich soll Richtung Swakopmund fahren. Er kommt mir entgegen. Alles klar, dann mal los. Den letzten Berg vor Karibib schleichen wir hoch. Auf der Hauptstraße. Warnblinkanlage an, so dass die Autos hinter mir von weitem sehen, dass hier ein Hindernis auf der Straße ist. Und gerade so hochgekommen. Weiß nicht wie wie der Berg hinter Usakos hochkommen sollen. Craig meint versuche es. Alles klar. In der Stadt hole ich schon Schwung. Die ersten 5 Kilometer gehen noch. Im fünften Gang. Doch dann muss ich runterschalten. Und komme kaum noch vorwärts. Warnblink wieder an. Dieser Berg zieht sich eeeewig. Immer wenn du denkst wir haben es geschafft, kommt noch eine Kuppe. Aber irgendwann geht es dann flacher und das Auto zieht wieder. 10 Kilometer später kommt uns Craig entgegen. Wir parken am Straßenrand. Ich stelle den Wagen ab. Craig lacht. Wie immer. Er will das Auto anmachen, aber es startet nicht. Sagt mir, ich soll die Motorhaube öffnen. Ich verstehe nicht wieso das Auto jetzt nicht anspringt. Er drückt auf ein Kabel. Sagt wir sollen in seinem Auto hinter ihm herfahren. Keine Chance. Er zieht uns davon. Wir verstehen die Welt nicht mehr. Er hält an und fragt uns was unser Problem ist. Wie schnell willst du denn fahren? Witzig. Er erklärt uns was das Problem ist. Wo wir drücken müssen sollten wir wieder merken, dass wir Power verlieren. Und schon ist er wieder weg.

It is just before 7am. Time to finish my last blog article. Then prepare breakfast. Time to get up Freddy. She disagrees. Some people are morning people. Some just aren’t. We’re a good team. A cup of hot tea later she’s able to climb out of the sleeping bag. We pack up our camp and start driving. The good thing is that the car is driving. Not very fast. But it drives. The bad thing is that seems to be going uphill most of the time towards Omaruru. We didn’t realise it on the way to Erindi, but now we’re fighting our way up the hill in the first gear. Come on, just a bit more. Surely we need to talk to the car. That will definitely help. Racing down the hill with something around 80kph to barely make it up on the other side with 20kph. We make it to Omaruru in 1,5 hours. Then meet up with Craig’s friend. Who’s trying to fix the car now while being with Craig on the phone. He works on the car. Drives it for a bit. And brings the refs up to 3000 but not more either. Then he brings the car across the street to the workshop. The two German mechanics don’t seem to be impressed. „This car needs a lot of love“. Well that doesn’t help me further. And I know that Craig is looking after his cars. I might not look like new, it might need some fixing. But if you tell me that, I don’t get further. They just say that we shouldn’t drive further. Might blow up the engine. Thanks for the conversation. Call Craig again. He said they habe no idea. I should drive it towards Swakopmund. He’ll come towards me. So there we go. Slowly make our way up the hill towards Karibib. Hazards on. Showing the cars behind us, that an obstacle is on the road. And we barely make it up. Can’t imagine that we’ll make the hill behind Usakos. But Craig said we should try. Alright. We go for it. Speed up already in town. The first 5 kilometres are alright. But then I can’t stay in 5th gear. Need to shift down. Barely move anymore. Put hazards on again. This hill climbs forever. Whenever you think you made it, another crest comes up. Eventually we make it. And 10 kilometres later we meet Craig. Park the car. Craig is laughing. As usual. He tries to start the car. It doesn’t start. Tells me to open the bonnet. He presses on the plug. Gets in the car and tells us we should follow him in his car. We can’t keep up with him. What did he do? He stops and asks „what si your problem girls? The car drives perfectly.“ Not funny. He explains what the problem was. Which plug we need to press if it happens again. And off he goes again.

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So, dann kann die Fahrt weitergehen. Wir fahren die 50 Kilometer wieder zurück Richtung Karibib und biegen ab beim Schild Namib Naukluft Park.

And then we continue our trip. Drive back the 50 kilometres to Karibib and turn towards the Namib Naukluft Park.

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Fahren durch das Tal der Tausend Hügel. Auch hier ist es grün. Aber nicht durchgezogen. Für 5 Kilometer fährt man durch gelbe Blumenfelder. Saftige Graswiesen und dann kommt wieder ein Stück trockene Halbwüste.

We drive through the mountains. Even here it is green. But not continuously. For about 5 kilometres you drive through yellow flower fields. Lush green grass and then again a few kilometres through the half desert.

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Freddy entdeckt eine Giraffe.

Freddy is spotting a giraffe.

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Ich genieße die Landschaft.

I enjoy the scenery.

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Es ist spät am Nachmittag. So langsam müssen wir uns einen Schlafplatz suchen. Ich hatte für heute sowieso kein Camp gebucht. Der Plan war von vornherein wild zu campen. Passt uns jetzt ins Programm, da wir durch die Autoprobleme viel Zeit verloren haben. Langsam wird es auch anstrengend. Es war ein langer Tag. Bin viel gefahren.

It is late afternoon. Time to find a place to sleep. I didn’t book a camp for tonight anyway. The plan was to camp somewhere in the nature. Which fits us even better now after car issues. I’m getting tired. It was a long day. Had to drive quite a bit.

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Ich halte an um ein Foto von der Landschaft zu machen. Freddy steigt aus und klettert auf die Felsen. Eine herrliche Aussicht von hier oben. „Ist echt schön hier“ sagt sie als sie zurück kommt. Darauf habe ich gewartet. Auf ein Zeichen wo wir campen wollen. Hier.

I stop the car to take a picture of the scenery. Freddy is getting out of the car and climbs up the rocks. What a stunning view. „Its really nice here“. That’s what I was waiting for. A sign where we wanna camp. Right here.

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Ich blicke in die Weite.

I’m looking into the vastness.

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Eine Herde Kudus rennt davon. Definitiv hier. Ich parke das Auto.

A herd of Kudus is running away. I’m parking the car.

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Fühle mich gleich entspannt.

Immediately I am relaxed.

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Das saftige Grün leuchtet richtig im Licht des Sonnenuntergangs.

The lush green colour is shining in the light of the sunset.

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Als Hobbyfotographen bauen wir ein kleines Fotoshoot ein.

The two of us do a little photo shoot.

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Es stimmt einfach alles. Das Licht. Die Farben. Die Wolken. Der blaue Himmel. Und wir. In bester Laune.

Everything is perfect. The light. The colours. The clouds. The blue sky. And us. In best mood.

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Mit dem Savanna in der Hand wird das ganze noch unterhaltsamer.

And with a savanna in our hands everything is a bit more entertaining.

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Auch, wenn Freddy es zu riskant findet von dem Stein zu springen, tut sie es dann doch.

Even though Freddy didn’t wanna jump off the rock, she eventually does.

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Und zum Schluss setzen wir uns und blicken hinunter. Ins Tal. In die Weite. Auf die Berge. Ein herrlicher Abend.

In the end we sit down and just look down. Into the valley. The mountains. The green fields. What an evening.

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Einfach atemberaubend die Aussicht. Wir genießen die Stille. Niemand außer uns ist hier weit und breit. Keine menschenseele.

Simply stunning. The view. We enjoy the silence. No one else is here. Just us.

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Während Freddys Feuer endlich richtig anfängt zu brennen, verschwindet die Sonne.

While the fire finally starts burning, the sun disappears behind the horizon.

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Und so wie wir anfangen zu grillen zeigt sich ein weiteres herrlichen Schauspiel. Der Mondaufgang. Heute Nacht ist Vollmond. Und zusammen mit den Wolken und Sternen steigt der Mond hinter dem Berg empor. Wunderschön.

And as we start the braai we experience another stunning scene. The moon rising. Tonight it’s full moon. And together with the stars and the clouds the moon rises over the horizon. Beautiful.

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