Vom Abschiednehmen und dem Leben in zwei Welten

Hier sitze ich endlich. Irgendwie war es diesmal alles viel stressiger als normalerweise. Das Packen. Das Abschiednehmen. Das Bahnfahren. Das Einchecken. Die Sicherheitskontrolle. Das Boarding. Aber jetzt kann ich entspannen. Wie gewohnt ist der Sitz neben mir ebenfalls frei. Damit ich mich auch wirklich entspannen kann auf diesem Nachtflug. Das Flugzeug sieht echt gefüllt aus aber irgendwie schaffe ich es trotzdem niemanden neben mir zu haben.

Finally I am sitting here again. It was bit more stressful than the last times. The packing. The goodbyes. The train ride. The check-in. The safety control. The boarding. But now I can relax. On my usual seat with noone next to me. So that I can sleep during this night flight.

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Und jetzt nochmal von vorne. Das Packen. Ihr meint wahrscheinlich ich sollte das in 5min mittlerweile können, da ich diese Strecke so oft fliege. Aber es geht ja gar nicht um mein Urlaubsgepäck. Ich bin mit einem leeren Koffer vor 5 Wochen nach Deutschland geflogen. Und jetzt habe ich Probleme die von Condor verlangten 20kg einzuhalten. Wie geht das. Naja, es liegen 5 Kletterseile da, 3 Klettergurte, etliche Karabiner und Sicherungsgeräte. Und natürlich 3 Paar Snowboardschuhe, die nicht sehr schwer aber sperrig sein. Ihr wundert euch natürlich nicht über die gebrauchten Snowboardschuhe im Gepäck, sondern über die ganze Kletterausrüstung. Ja, dazu sollte in Kürze ein ausführlicher Beitrag erscheinen, wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle. Aber zurück zum Thema. Wie bringe ich das jetzt unter ohne 80€ für nur 5kg Übergepäck zu bezahlen? Alles was geht ins Handgepäck würde ich mal sagen! Wobei, wenn ich mir die Richtlinien von Condor für das Handgepäck durchlese fällt da vieles weg. Karabiner kann man als Schlagwaffe verwenden, also in Koffer. Mit Seilen könnte man jemanden erwürgen, im Handgepäck nicht erlaubt. Klettergurte? Mama meinte, man könnte jemand damit erwürgen und dass sie es auch nicht akzeptieren werden. Wie soll ich denn dann das Gewicht reduzieren? Übrigens passen 6 Schuhe auch nicht in Koffer. Lösung gefunden. Das größte Paar Snowboardschuhe werde ich anziehen. Schuhgröße 45. Die können mir nicht vorschreiben was für Schuhe ich auf dem Flug tragen muss. Und einen Karabiner so wie ein Sicherungsgerät wird mit zwei Klettergurten ins Handgepäck gesteckt. Das Risiko gehe ich ein. Dennoch ist der Koffer bei 21,5kg. Die anderthalb Kilo muss ich der Dame am Check-in wegplappern. Handgepäck ist jetzt Dank Fotobüchern bei 9 Kilo. Einfach so tun als wäre die Tasche ganz leicht, dann wird niemand auf die Idee kommen sie zu wiegen. Und dann ist da noch mein Kamerarucksack, aber über den mache ich mir keine Gedanken. Den hatte ich immer im Handgepäck und das darf ich auch.

And now from the beginning. Why was the packing so difficult? I flew with an empty bag from Namibia 5 weeks ago. But I have only 20kg free luggage from Condor and I am way over it. With what? 5 climbing ropes. 3 climbing harnesses. Quiet a few Carabines and belay devices. And on top of that three pairs of used snowboarding boots. Yes, what you are wondering is all the climbing gear. Why did I buy that? But I will tell you soon more about it! However I had to spread this gear between carry-on luggage and the main luggage. And most of the pieces are not allowed in the handluggage. In the end I still had too much weight in both bags even though one pair of snowboard boots ended up on my feet. They take a lot of space! So why not wearing them on the flight? Shoe size 45, the biggest ones I had.

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Also bereit zum Abschied? Nein, Papa ist noch nicht da. Also eigentlich habe ich ja gestern Abend Tschüss gesagt, aber ich nicht so richtig. Ich hasse Abschiede. Ich kann das nicht. Gefühle zeigen und so. Und er meinte auch, dass er versucht heute von der Arbeit früher heimzukommen um Tschüss zu sagen. Aber das klappt nicht immer wie man will. Also fahre ich los. An der U-Bahn Haltestelle setzt mich meine Mama ab. Eine Umarmung für Mama. Das ist schon echt etwas Besonderes. Ich setze mich hin. Mama zeigt mir noch ich soll nicht vergessen die Karte zu entwerten. Ich winke noch. Und weg ist sie. Oder besser gesagt ich. Papa schreibt er ist zu Hause angekommen. Und meine ersten Tränen fangen an zu rollen. Im Ernst jetzt? Jaaaa, und zwar wie ein Wasserfall. Wieso das jetzt? Seit wann das jetzt? Als ich vor fast 3 Jahren das erste Mal mich auf den Weg in das noch völlig unbekannte Afrika aufgemacht habe, habe ich nicht mal mit der Wimper gezuckt als mich meine Mama am Bahnhof abgesetzt hatte. Dabei hätte ich da jeden Grund der Welt gehabt ein paar Tränen zu zeigen. Aber nein. Ich hatte doch soeben meinen Bachelor abgeschlossen. 3 Jahre studiert. Ich weiß ja alles, was kann mir schon passieren? Naja ganz so naiv war ich dann doch nicht, aber viel hat nicht gefehlt. Und jetzt? Bin ich damals doch ins völlig Ungewisse gereist, sitze jetzt im Flieger und reise in das Land, indem ich seit 2 Jahren lebe und arbeite. In das Land, in dem ich einen großartigen Freundeskreis habe, der mich in allem unterstützt was ich so vorhabe, auch wenn es noch so verrückt ist. Und jetzt fange ich an zu weinen? Das macht keinen Sinn. Aber Miri hat wahrscheinlich Recht. Sie meint, ich bin mit meinen Eltern näher zusammengewachsen durch diese riesige Distanz. So eine Distanz verändert nicht nur die Beziehung zwischen Menschen sondern auch die Wertschätzung von Ihnen. War ich vor 3 Jahren doch eher näher dem Teenager der alles besser weiß. Und Mama nein, du musst früher herunterschalten! Hörst du nicht wie der Motor kämpft? Und Papa nein, ich weiß ganz genau wie ich mit meinem Geld umgehen soll, du brauchst mir da gar nichts sagen. Und heute? Heute kann ich doch ohne die beiden fast nicht durch den Tag kommen. Habe meinen Papa heute in der Arbeit angerufen, weil ich meine Inliner nicht gefunden habe. Und Mama wie kochst du das nochmal? Was tust du da rein? Und Papa kannst du mir sagen wo ich diese Schrauben kaufen kann? Mama kannst du einen Termin für mich beim Lungenarzt machen? Vielleicht nutze ich es jetzt auch etwas mehr aus als bräuchte, wenn ich sonst so weit weg bin, aber die wissen halt auch einfach alles! Und zum Glück gibt es WhatsApp, so dass Mama mir auch mal schnell nach Namibia ein Rezept schicken kann und Papa mir erklärt wie ich das zusammenbauen soll. Achja und das sind ja auch die beiden denen ich zu verdanken habe, dass ich jetzt ein Leben führe das mich glücklich macht. Aber das war jetzt auch schon genug von Gefühlen zeigen, muss jetzt das Thema wechseln, sonst kommen mir wieder die Tränen.

And then I was ready for the goodbye. Or not. Daddy said he would try to come home earlier to say goodbye. But he is still not home and I have to go. I did say goodbye yesterday already, but not really. I just can’t do that. Show feelings and whatever. But this time I loose it as soon as I am sitting in the train and can’t see mom anymore. It is so weird. I’ve been living this life between two continents now almost 3 years and you think I should be used to it and it should get easier. In the beginning I had no idea what to expect. I was travelling to a foreign continent. Now, it almost feels like flying home. I’ve lived and worked for about two years now in Namibia. I have an amazing group of friends who support me in whatever crazy plan I have. But it’s the total opposite. It is getting more difficult every single time. Maybe because I grew up a bit. I learned to appreciate relationships. The relationships to good friends but especially the relationship to my parents. Through this distance between us we actually got closer to each other. I learned to appreciate their help more then ever before. I called my dad today at work because I couldn’t find my rollerblades. Obviously he knew where they are. Asked mommy how to cook a certain meal. There are so many things, I don’t know where to start. But the fact is that I am sitting here in the train with tear drops running down my cheeks. If it just would be easier to me to show people my feelings, but I just can’t. That’s why I do not take my sunglasses off even though it is dark. But yeah, I should just be thankful to my parents because they are the reason why I am living this life which makes me happy. And their way of education allowed me this open minded travelling where I learned more than in 3 years of university. Thank You!

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Was war das nächste Thema? Achso das Bahnfahren. Ja in der U-Bahn und im ICE war ich ja mit dem Wasserfall in meinem Gesicht beschäftigt, so dass ich nicht viel von meiner Umgebung wahrgenommen habe. Bis die Ansage vom Schaffner durchkam „kein Halt am Flughafen Frankfurt wegen technischen Problemen“. Was wie? Und dann? In Frankfurt umsteigen und in einen Zug zum Flughafen fahren. Und der fährt dann auch hin? Und plötzlich hat der Wasserfall aufgehört und ich sehe mich von einem Bahnsteig zum anderen rennen. Inklusive Rucksack, Tasche und Koffer. Und fange an zu rechnen. Jetzt werde ich eine Stunde vor Abflug am Flughafen sein, das könnte knapp werden. Vor allem wenn die mich irgendwo wegen meinem Gepäck aufhalten wollen. Ich komme am Flughafen an und renne erst mal durch die ganze Halle um gaaaaaaanz hinten beim Condor Check-in anzukommen. Eine Dame sitzt noch da. Aber da steht Vorabend Check-in. Ich frage mal höflich ob ich mich da auch hinstellen muss. Ihre Antwort „haben die mich allein gelassen? Dann ja.“ Also stelle ich mich hinter alle, die MORGEN abfliegen und heute einchecken wollen. Als ich dann schließlich dran komme ist es nach 19:30 Uhr. Die Dame fragt wohin ich fliege. Immer noch Windhoek. „Oh, die schließen das normalerweise um 19:30Uhr“. Fällt Ihnen aber früh ein. Deshalb habe ich Sie vor 10 Minuten auch gefragt ob ich mich auch in die Schlange stellen soll hinter alle, die MORGEN abfliegen. Natürlich habe ich das nicht gesagt. Nur gedacht. Und gelächelt. Und sie hebt den Hörer ab und findet noch zwei Weitere in der Warteschlange, die ebenfalls nach Windhoek fliegen und nach vorne bittet. In dieser ganzen Zeit starre ich nur auf die Waage, die 21,5kg anzeigt. Und einfach nicht weniger wird. „Sie fliegen jetzt nach Windhoek?“
Ja, das sehen Sie auf meinem Ticket.
„Sie sind vor 5 Wochen aus Namibia gekommen und fliegen jetzt zurück?“
Jaaaa gut erkannt. Ich arbeite dort.
„Haben Sie ein Arbeitsvisum?“
Man hat die Nerven, hat sie mir nicht gesagt, ich soll zum Gate rennen? Was ist jetzt dein Problem? Du willst mich unbedingt nach Deutschland zurück bekommen? Habt ihr hier nicht sowieso schon viel zu viele Leute? Wieauchimmer, da ist mein Visum!
„Das gilt noch 4 Wochen.“
Gut gerechnet. Denke ich. Und lächle.
Sie schaut mich nochmal an und sagt dann „renne zum Gate B44“. Übergewicht vom Gepäck hat sie ignoriert. Zum Glück ist der Condor Check-in nicht ganz hinten bei C. Also renne ich. Mit meiner 9kg schweren Handgepäckstasche, die ganz leicht aussehen soll. Sicherheitscheck. Keine Schlange. Ein freundlicher Mann winkt mich zu sich. Ich lege alles auf den Tisch total organisiert. Flüssigkeiten in der Tüte heraus. Tablet heraus. Sonnenbrille vom Kopf. Und durchlaufen. Nein, im Durchleuchtungsgerät stehen bleiben und Hände hoch! Ich werde zur Seite gebeten. Eine Dame tastet mich ab, so dass sie sogar meine Körbchengröße erfühlen kann. Hinsetzen und Schuhe ausziehen. Damit habe ich gerechnet und lege die Snowboardschuhe wie gewünscht in die Box. Sie tastet meine Beine ab. Muskeln schön anspannen. Dann darf ich gehen. Also nein, mein Handgepäck muss noch durch. Ich drücke die Daumen wegen der Tasche mit Karabinern und allem Möglichem. Sie kommt durch! Auch die zweite Box mit Tablet und Flüssigkeiten kommt zu mir. Aber bitte was? Meinen Kamerarucksack nehmt ihr zur Seite. Ich schlage die Hände vor den Kopf. Da ist jetzt wirklich nichts interessantes drin. Aber der Herr findet meine Kamerausrüstung sehr interessant. Als erstes nimmt er den Waschlappen in die Hand. Wie er richtig vermutet hat ist darin ein Objektiv verpackt. Er schaut es sich an. „Ist Canon gut?“ Ich habe eigentlich keine Zeit für Smalltalk, aber die Sicherheitsbeamten sollte man definitiv nicht stressen. Also lächeln und alle Fragen beantworten. Meine Schuhe sind mittlerweile auch wieder zurück, so dass ich sie wieder anziehen kann. „Gehen Sie Skifahren?“ Das sind definitiv keine Skischuhen. Mit den harten Schuhen wäre ich auch ganz sicher nicht durch das Gerät durchgekommen. Aber immer noch nicken und lächeln. Endlich hat er meine Kamera Ausrüstung genug bewundert und lässt mich gehen. Ich schaue mich um „Gate B40-B50“ 12-17min. Waaass? Ist das so weit. Also doch wieder rennen. Bis zur Passkontrolle. Da hat der europäische Ausweis doch Vorteile. Pass hinhalten, einmal in die Kamera lächeln und weitergehen. Um 20 Uhr komme ich am Gate B44 an und wer wundert sich? Die stehen da noch alle! Die haben mit dem Boarding noch nicht mal begonnen.

The next topic was the train ride. While still dealing with my uncontrolled tear drops the conductor decided not to stop at Frankfurt airport. Which stopped my tears immediately and made me calculating if I will still make my flight. Now I am running from one train track to another in Frankfurt main station. Sitting again in the train towards Stuttgart hoping that this train will stop where he is supposed to stop. An hour before take off I arrive at the check-in counter where the lady calls the flight crew that 3 more people are on their way. 2 others arrived with me after the actual luggage drop off closed. After asking me a million questions about the fact that I am flying to Namibia without a flight back ticket and more questions about my work visa which expires in 4  weeks, she let’s me go. Or run. She literally said I have to run to my gate. And why did you ask me all these questions? Normally they ask me a million questions at the immigration office in Namibia but not in Germany at the check-in. This lady working for the airline anyway can’t keep me back, especially since I do have a valid working visa. But whatever, at least she forgot to look at the scale at realise that I have 1,5kg too much in my bag. I am running. To the security control. Luckily no cue. A man is smiling at me and I put down all my items he wants to see. I am walking through the machine and a lady still frisking me. I have to take my snowboard boots off which I expected. They will get scanned to while I am waiting for my other luggage. My big bag goes through. Very unexpectedly. I was convinced they wanna see my carabines and other climbing gear. But what? They take my camera bag to the side? There is nothing else than camera equipment in it. Very interesting for the guy opening it. „Is canon a good brand?“ Yes, he is up for small talk while I am supposed to run to the gate. But rushing the security team could go wrong. That’s why I nod and smile. Eventually he is happy with the items in the bag and only comments on my boots. I smile a last time at him and say goodbye. The sign says 12 to 17 minutes to my gate. Really? I forgot that Frankfurt airport is that big. Well I am running even through the passport control and arrive at the gate before they even started the boarding. Not really surprising. All this stress for nothing.

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Nächster Schritt? Boarding. Nachdem ich mir noch eine Apfelschorle gekauft habe und versucht meinen Schweiß von der Stirn abzuwischen wurde das Boarding auch begonnen. Erst Business class. Dann Premium Class. Und dann die Reihen 45 bis 30. Da bin ich dabei. Lege mein Papier auf das Lesegerät. BIIIEEEP. Die Dame nimmt mein Ticket. „Sie haben doch spät eingecheckt!“ Ja habe ich, bin aber mehr als pünktlich hier am Boarding angekommen. „Aber sie waren sehr spät am Check-in“. Ja, das war ich, aber die Dame hat  Sie darüber informiert. „Sie sollten sich aber hier melden, wenn Sie ankommen. Ich habe Sie ausgerufen!“ Ich wurde im Flughafen Aausgerufen? Ich wollte da immer Mal meinen Namen hören. Und jetzt wurde ich tatsächlich aufgerufen und habe es nicht einmal gehört. Aber was will die jetzt von mir? Nichts, ich darf weitergehen. Auf meinen Sitz. Meinen Doppelplatz.

But then the boarding starts and as I put my ticket down it beeps. The lady reacts immediately and recognizes my name as the one called on the public address system. You did what? I always wanted to hear my name at the airport, and she did call me but I didn’t hear it. „You were supposed to come to the counter“. But I was waiting like all the other passengers here. I wasn’t really too late. I just checked in a bit later. Is not the same. She gets annoyed and sends me through. Haha funny story. And where is my seat? And the window. With noone sitting next to me. How else should I be able to sleep during this night flight?

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Und jetzt fliege ich in das Land, indem ich vor genau zwei Jahren das erste Mal Sandboarden gegangen bin. Eine einzelne Aktivität kann kaum lebensverändernder sein als es dieses eine Sandboarden für mich war. Gerade habe ich den Artikel von damals wieder gelesen, musste ab und an schmunzeln…

And now I am flying to that country, where I went sandboarding the first time exactly two years ago. Such an activity almost can’t me more life changing than it was for me. I read the old article and have to smile now and then…

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Dieses wunderschöne Land begrüßt mich mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang. So wie ich aus dem Flugzeug trete kann ich Namibia riechen. Die doch etwas kühle Luft mit einem Hauch von Feuchtigkeit von dem letzten Regen. Einfach frisch. Ich habe gar nicht so schlecht geschlafen und bin für die deutsche Invasion am Flughafen vorbereitet. Die beiden Flugzeugen von Air Namibia und Condor aus Frankfurt sind fast zeitgleich gelandet. Ich muss mich jetzt nur durch die Menschen drängeln damit ich meinen Anschlussflug nach Walvis Bay nicht verpasse. Aber alle Angestellten machen es mir sehr leicht. An der Einwanderungsbehörde bekomme ich meinen Stempel schneller wie je zuvor und ohne dass die Dame auch nur einen Kommentar über das Ablaufdatum des Visums verliert. Beim wiedereinchecken des Gepäcks flirten die Sicherheitsbeamten mit mir ohne sich an meinen dicken Schuhen zu stören. Ja das ist Afrika wie ich es vermisst habe. Natürlich hat es zwei Seiten, die eine hasse ich manchmal ganz schön ordentlich aber gerade begrüße ich diese freundliche Seite 🙂

This beautiful country welcomes me me with an amazing sunrise at 7 in the morning. As I leave the plane I smell Namibia. The air is still a bit chilly with a touch of moist from the last rain. Just amazing. So fresh this air. I slept not to bad and I am prepared for the german invasion at Windhoek Airport. The Air namibia and Condor flight from Germany arrived both pretty much at the same time. I just need to smuggle myself through to get my connection flight to Walvis Bay. But that is not too difficult having a working visa. Without even filling everything in the form she gives me the stamp. Not worrying about the fact that my visa expires in 4 weeks time. My luggage arrived obviously already since it was the last one packed. And now? Chilling in the namibian sun waiting for my flight to Walvis Bay. Checkin? Easier than anything. Air Namibia allows me 23kg, so no problem at the check in counter. Security check? The luggage goes through without any problems. Myself too. With the boots on my feet! The security guys don’t really care about it. They just try to flirt a little bit. Comment on my boots. „Really nice boots“. I am smiling, but keeping quiet. „Are the motorbike boots?“ Say yes and keep on smiling. Good bye and have a nice day! Yes I missed the african culture. Even though I hate it sometimes, right now I love them. Immigration control? Just walk through, you are on an domestic flight. Thank you.

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Eindrücke vom Inlandsflug Windhoek – Walvis Bay.

Impressions from the domestic flight Windhoek – Walvis Bay.
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Gebirge.

Mountains

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Übergang vom grünen Land in die Wüste.

The country changes. The desert begins.

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Die Wüste.

The desert.

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