Tag 2: Von Blutkuppe nach Mount Etjo

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Ich wache auf. Mein Gesicht ist kalt. Nass kalt. Der Nebel. Etwas altbekanntes aus Swakopmund. Was allerdings nicht bekannt ist, ist die Aussicht. Nur wenige Minuten nach Sonnenaufgang zeigt sich dieses Spektakel vor meinen Augen. Atemberaubend. Der Nebel.

I wake up. My face is wet. The fog. I know the fog quiet well from living in Swakopmund. But what a view we have from our cave! Amazing. I watch the sunset from my mattress.

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Nachdem wir allmählich aufgewacht sind wurden alle sieben Sachen gepackt und der Abstieg angetreten. Ich mit dem Müll in einer Hand. Irgendwie muss der ja nach unten gelangen. Die anderen meinten ich brauche meine Hände frei, weil wir beim Aufstieg teilweise auf allen Vieren gegangen sind, aber da der Müllsack keinen Platz im Rucksack mehr hat, trage ich ihn herunter. Der Abstieg geht auch erstaunlicherweise viel einfacher. Unten am Auto wird noch gefrühstückt bevor wir wieder losfahren.

After waking up slowly it’s time to pack up and head down. With the bag of rubbish in my hand. It has to come down somehow. On the way up we used our hands to climb, on the way down it has to work without them, because the rubbish bag doesn’t fit in my backpack.

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Auf einer Straße geht es lang, die kaum Straße genannt werden kann und auf keiner unserer Karten eingezeichnet ist. Solche Straßen wollen wir. D-routes. Unbefahrene Straßen.

We drive on a road which is closer on some tracks than actually a road. We drive mainly on D-roads. Small and less used roads.

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Aber schön ist die Route. Kurvenreich. Durchs Flussbett. Und bringt uns an verschiedenen Landschaften vorbei.

But the route is beautiful. The scenery changes with every turn.

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Sowie an alten deutschen Gräbern.

We pass old German graves.

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Einer Herde rennender Zebras. Einigen aufgescheuchten Straußen. Und zwei Oryx Antilopen.

And couple of zebras, ostriches and two Oryx antilopes.

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In einem Flussbett ist sogar etwas Wasser zu sehen. Das allerdings problemlos durchquert werden kann.

We even find some water in one riverbed. But it’s no problem to drive through it.

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Kurz darauf entdecken wir die Überbleibsel eines Zebras.

Shortly after that we see a dead zebra.

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Dawie entdeckt ein kleines Tier neben der Straße.

And Dawie spotted this little animal next to the road.

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Und wir steuern nun Richtung Norden.

We’re heading now north.

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Letzter Halt ist Omaruru. Tankstelle, Supermarkt und Metzgerei werden besucht. Danach geht es Richtung Osten zum Mount Etjo.

Our last stop is Omaruru. Fuel station, supermarket and a butchery is on our list. And then we are heading east towards mount Etjo.

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Giraffen rechts. Im Gebüsch. Warzenschweine von links. Über die Straße. Warzenschweine von rechts. Unter dem Zaun durch. Giraffen links. Warzenschweine von rechts. Fast ins Auto hinein. Impalas links. Gnus rechts. Springböcke vor uns. Sowie wir am Camp ankommen haben wir den Game drive beendet. Oder doch nicht? Dort ist ein Elefant! Ich glaube es nicht. Tatsächlich ein Elefant. Und sogar ein zweiter.

Giraffes on the right, between the bushes. Warthogs from the left, crossing the road. Underneath the fence. Giraffes on the left. More warthogs from the right. Running almost into the car. Impalas on the left. Wildebeest on the right. Springbokies ahead of us. As we arrive at the lodge, we finished our game drive. Or maybe not. There is an elephant! I can’t believe it. Yes, there is one. Even two!

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Die Flusspferde sind auch am Wasserloch neben dem Pool. Wir genießen die letzten Sonnenstunden im Pool zwischen den Reichen der Mount Etjo Lodge und lassen die Staubschicht auf der Haut im Wasser wegwaschen. Danach fahren wir wenige Kilometer weiter um auf dem Campingplatz zu übernachten. Ein Luxus Campingplatz für uns. Mit Wasser aus dem Hahn. Eine Dusche. Mit heißem Wasser! Und wir können sogar gleichzeitig duschen und mit heißem Wasser das Geschirr waschen. Das geht nicht Mal daheim in Deutschland.

The hippos are as well in that waterhole. We are enjoying the last two hours of sun in the pool at the lodge to get rid of all the dust on our skin. Afterwards we drive a few kilometers further to the campsite. It looks fancy to us. We have a shower with even hot water! And we can shower and do the dishes with hot water in the same time. That’s not even possible at home in Germany.

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Eine Herde Pferde galoppiert am Camp vorbei. Wir sammeln Holz zum Grillen. Etwas später sitzen Nici und ich im Camping Stuhl als Peter ankommt und sagt „Please don’t get afraid, I think there is quiet a lot of blood„. Er stützt sich ab und hebt seinen Fuß an. Die Fußsohle ist rot. Voller Blut. Weder Nici noch ich schreien los. Oder zeigen irgendeine Reaktion. Ist halt bisschen Blut. Bisschen viel Blut. Und Peter hat seinen Fuß schon gestern irgendwo aufgeschürft. Das Blut tropft am Fuß herunter. „Where did you cut yourself“ So langsam setzen wir uns in Bewegung. Eine Dorne hat einen tiefen Riss hinterlassen. Wasche den Fuß und dann verbinde ich ihn. Nici und ich legen unsere erste Hilfe Sets auf den Boden und versorgen schließlich doch noch den Verwundeten. Und jetzt nicht mehr in Busch. Wir haben genug Holz um den Wald anzuzünden.

Some wild horses are passing by our camp. We collect firewood. A bit later Nici and I are sitting in the chairs when Peter arrives „Please don’t get afraid, I think there is quiet a lot of blood„. He lifts his leg up. His foot is red. Full with blood. Neither Nici nor me are panicking. Or showing any reaction. Well it’s just blood. A lot of blood. Peter cut his foot open already yesterday on a rock. The blood is dripping down his foot. „Where did you cut yourself?“ Slowly we show some reactions. He has a deep cut from a thorn in his foot. Wash your foot and then we will clean it. Nici and I are putting our first aid stuff together and help the wounded guy finally. But don’t walk again into the Bush! We have enough firewood.

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