Ab in den Urlaub: Tag 1

Die Hochsaison ist überstanden. Die Touristen kommen nur noch in kleinen Gruppen. Es ist Zeit zum Verschnaufen. Zeit für Urlaub. Urlaub für mich. Wohin? Raus aus Swakopmund war meine Ansage, der Rest der Gruppe hat geplant. Ich hatte nicht mal dafür Motivation oder Kraft. Wer ist der Rest? Nici, Peter und Dawie. Wir haben von Craig den Landrover für eine Woche bekommen, haben ihn bis oben mit Camping Ausrüstung vollgestopft und sind los. Sowie wir alle im Auto saßen haben alle erst einmal das Handy ausgeschaltet. Urlaub heißt für uns auch weg von den sozialen Netzwerken. Sowie unser Handy aus ist, kann uns auch niemand erreichen und wir können wirklich abschalten.

Busy season is over. The tourists are getting less and less. Time to catch a breath. Time for holiday. My holiday. Where to? Doesn’t matter. The others can choose, I just wanna get out of Swakopmund. Not that I don’t like Swakop, but sometimes you just wanna go away. We all got off for a couple of days and borrowed the Landrover from Craig. Camping equipment in the car and off we go. Nici, Peter, Dawie and me. First step: phones off. Holiday is holiday.

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Unser erstes Ziel war Bloedkoppie (dt. Blutkuppe). Nicht zu weit weg von Swakopmund, um am ersten Tag nicht weit fahren zu müssen, aber dennoch weit genug weg um weg von der Zivilisation zu sein.

First destination: Bloedkoppie. Not to far from Swakopmund to have an easy drive on the first day, but far enough to be away from the civilization.

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An einem Campingplatz wird angehalten. Ja Campingplätze gibt es hier überall, aber deshalb ist hier trotzdem niemand außer uns. Und wir wollen sowieso nicht hier bleiben. Hoch hinaus soll es gehen. In eine Höhle oben auf Blutkuppe. Auf die Erkundungstour gehe ich nicht mit. Ich brauche noch etwas Ruhe. Erst einmal habe ich wieder festgestellt, dass mir schlecht wird hinten im Auto und ich mich deshalb nicht bereit fühle einen Felsen zu erklimmen und zweitens fühle ich noch den Stress der letzten Tage. Der Abschied von Mama und Oma hat mich doch mehr mitgenommen als erwartet und all die Freunde die gerade in Namibia sind oder noch kommen erfordern doch mehr Kraft von mir als gedacht.

We stop the car at a campsite. Yes, here are campsites everywhere, but there is no one at this one. And we anyway don’t wanna camp here. We wanna hike up there. Up to the cave. That will be our campsite. The group goes up to check out the area. I’m staying down at the car. I don’t feel well. I forgot that I get sick when I sit in the back of the car. And I just need some time for myself to calm down a bit. There was a lot the last days. I underestimated my reaction on the goodbye to mom and grandma. And all these friends coming over to visit me during busy season took as well quiet a lot of energy out of my body.

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So döse ich im Schatten vor mich hin während die anderen den Aufstieg und die Höhle erkunden sowie einen Aufstieg mit Sachen nach oben wagen. Eine Stunde später fühle ich mich besser und packe meinen Rucksack. Allerdings wird mir nicht erlaubt den selber hinaufzutragen. Verschiedene Kulturen treffen hier aufeinander. Ich bekomme einen kleinen Rucksack, schnalle den Grill hinten drauf und werfe meinen Kamerarucksack über. So geht es über die Schieferfelsen hinauf. Nur nicht auf die losen Steine treten.

I take a nap in the shade while the others carry the first load up. One hour later I feel fit enough to load my backpack and put it on. But I’m not allowed to carry it up. Different cultures, different habits. That’s why I have to give my backpack to Dawie and I carry a small one up. With the grid strapped to it. And my camera bag on the front. A quiet important bag. So I should better not slip on the loose rocks.

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Der Rucksack auf bereit zum losgehen, aber noch nicht Mal die richtigen Schuhe an.

The backpack on, but not yet the right shoes.

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Wider erwarten schaffen wir es tatsächlich alles was wir benötigen den Berg hinaufzutragen.

And what a wonder we get all the equipment up to the top.

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Oben angekommen wird erst Mal im Schatten gedöst. Danach spielen die Jungs mit dem neuen Spielzeug, einer Steinschleuder, und schießen Bierdosen ab. Ich spiele mit meinem neuen Spielzeug, einer Fernbedienung für meine Kamera, und halte den Moment fest. Nici schläft immer noch.

As soon as we arrived, it’s time to relax. Take a nap in the shade or play with the new toys. The boy got a slingshot with what they shoot empty beer camps. And I play with the new remote for my camera.

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Ich muss schon sagen, der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt. Die Aussicht ist unbezahlbar.

But seriously, it was definitely worth going up there.

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Und es ist einfach niemand um uns herum.

And there is no one around us.

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Zum Sonnenuntergang klettern Nici und ich noch etwas höher. Auf die Spitze. Wenn man eine Kuppe eine Spitze nennen kann.

Nici and I climb all the way up for the sunset.

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Auf dem Weg bewundere ich einen Quiver Tree.

We see some beautiful quiver trees on the way.

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Oben angekommen bleibe ich sprachlos. Atemberaubend die Aussicht.

Amazing the view from the top.

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Vor allem der Sonnenuntergang.

Especially the sunset. Stunning.

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Doch sobald die Sonne weg ist machen wir uns auf den Abstieg, weil wir im Dunkeln nicht auf diesen Felsen sein sollten.

But we climb down as soon as the sun is gone. We shall not climb on the mountain in the dark.

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Zurück im „Camp“ spiele ich noch ein bisschen mit dem Fernauslöser und halte ein paar Situationen am Feuer fest, sowie die Sterne am Himmel.

Back in the „camp“ it’s time for some shots around the fire.

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Bevor ich auf der Matratze unter dem Sternenhimmel einschlafe sehe ich eine Sternschnuppe von Himmel fallen und weiß dass ich im Urlaub angekommen bin. Mir fällt nichts ein, was ich mir wünschen will. Ich lächle nur.

Before I fall asleep on the mattress under the stars, I see a shooting star. And I know that I’m there now. In my holiday. I smile.

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