Leg dich nicht mit Schakalen an

„Es ist noch dunkel! Wieso stehen wir nochmal so früh auf?“ fragt Anja mich verschlafen. Weil wir auf Safari gehen. „Ok.“ Sie ist noch viel zu müde um zu widersprechen. Wenn ich dir einen Tipp geben darf, geh in die Waschanlagen zum Zähne putzen und Kontaktlinsen befestigen. Dort ist es warm. Das Thermometer liegt leicht über Null Grad. Anja und ich haben im Freien übernachtet. Auf einer Matratze. Unter dem Sternenhimmel. Zwischen zwei Bäumen. Deren kahle herbstliche Krone kaum Schutz vor der Kälte geboten hat. Aber Anja hat nicht gefroren. Ich habe ihr den dickeren Schlafsack gegeben. Selbstverständlich macht man das als Gastgeberin, oder? Wenn ich ihr schon kein Bett gebe, dann wenigstens einen warmen Schlafsack. Und was ist mit mir? Ich habe meine warme Thermo Skistrumpfhose angezogen und meine Jogginghose darüber. Plus zwei T-shirts und den dicken Snowboard Pulli darüber. Dann in den dünneren Schlafsack. Decke darüber. Und ich muss sagen: geschwitzt habe ich nicht.
Wo ist Anja jetzt? Achja tatsächlich im Waschraum. Später meinte sie nur „natürlich hab ich gemacht was du gesagt hast. Um die Uhrzeit arbeitet mein Gehirn noch nicht. Also konnte ich nichts in Frage stellen.“ Gut für dich, denn es war wirklich wärmer im Waschraum. Aber jetzt genug um den heißen Brei geredet. Los geht’s!

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Tag 2 im Nationalpark startet mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Ein Zebra im Sonnenaufgang.

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Was für ein Ausblick auf die Etosha Pfanne.

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Zebras am Wasserloch.

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Gnus.

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Und noch mehr Zebras.

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Die traumhafte Landschaft .

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Und eine Landschaftsaufnahme mit Zebras.

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Ein weiteres Wasserloch mit Oryx Antilopen, Springböcken und Straußen.

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Zur Mittagszeit gibt es Elefanten neben unserem Camp.

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Selfie time für die Touristen .

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Die Oryx fühlen sich vernachlässigt. Niemand schenkt Ihnen Beachtung.

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Dabei sind sie sogar im Wasser und nicht wie die Elefanten nur daneben.

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Der Abend game drive startet. Mit Zebras.

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Schau mal dort vorne! Ein Zebra. Haben wir heute eigentlich schon Zebras gesehen?

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Bin mir nicht sicher, aber ich liebe Zebras. Wunderschöne Tiere!

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Und was ist dort vorne? Sind das Bäume?

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Oder doch Giraffen?

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Definitiv elegante Tiere.

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Ein Schakal am Straßenrand. Noch freue ich mich über sein Erscheinen. Das wird sich später ändern.

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Noch eine Aufnahme von einem Zebra zum Ende der Fahrt.

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Und Zebras im Sonnenuntergang.

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Zeit ins Camp zurück zu gehen.

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Zurück auf unserem Campingplatz. Anja ruft „da der Schakal hat was geschnappt!“ Von uns? Nein, natürlich nicht. Ich bin mir bewusst der Gefahr und verstecke das Essen. Vor den Toiletten steht der Schakal mit der Plastiktüte die größer als er selbst ist. Ich vor ihm. Wir starren uns an. Ssssch. Versuche ich ihn zu verscheuchen. Der Schakal springt einen Schritt zurück. Ich auch. Der Schakal geht einen Schritt vor und beißt ein Stück Tüte ab. Und Brot. Ich: sssschschhh. Er springt zurück. Soll ich mich wirklich mit einem Schakal anlegen? Sind die nicht gefährlich? Der Schakal schnappt ein Stück Brot. Sssschschhh. Ich gehe einen Schritt vor und schnappe die Tüte. Werfe sie in den Müll. Hier sind schon so viele Schakale, weil Touristen unvorsichtig sind. Das muss ich nicht unterstützen. Finde dein Fressen in der Wildnis! Der Schakal folgt mir bis zu meinem Auto. Hallo? Verschwinde!

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Am letzten Abend haben wir uns dazu entschlossen Essen zu gehen. Heute wird nicht gegrillt. Und nach dem Dinner geht es wieder ans Wasserloch.

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Und wieder warten Nashörner auf uns.

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Auch eine Mutter mit einem kleinen ist dabei.

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5 Nashörner sind es im Ganzen. Wunderschöne Tiere. Mächtige Tiere. Vom Aussterben bedrohte Tiere.

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Zurück auf unserem Campingplatz legt Anja sich schlafen. Im Zelt, weil dauernd ein Schakal um uns schleicht.

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Ich sitze im Auto und fange an zu schreiben. Im Auto, weil es draußen kalt ist. Ich höre Geräusche. 3 Schakale kämpfen neben Anja. Anja schläft und bekommt von all dem Nichts mit. Ich habe ein Feuer angemacht das die Schakale fernhalten sollen. Aber die kennen nichts. Laufen direkt an der Grillstelle vorbei. Ich sammle Steine. Lege sie neben mich neben das Bett. Zur Verteidigung falls ich nachts angegriffen werde. Alles Holz was wir noch haben wird angezündet. Die Schakale schleichen immer noch herum. Vermutlich auf der Suche nach der Plastiktüte. Tja, die hab ich den Schakalen weggenommen. Jetzt habe ich die Schakale am Hals.
Gute Nacht. Bin im Schlafsack eingewickelt.

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