Ausflug ins Flussbett

Es ist heiß. Sehr heiß. Spätsommerlich heiß. Und uns fällt nichts besseres ein, als tiefer in die Wüste herein zu fahren. Um Klettern zu gehen. Klettern in der Hitze.

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Ja okay, Camping wollen wir auch. Und zum Abendessen grillen. An der Arche. Ob wir diesmal den Weg dorthin finden? Das letzte Mal sind wir 2 Stunden durch das Flussbett geirrt.

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Aber jetzt Mal langsam. Von Vorne. Matratze, Schlafsack, Bier, Steak, Kletterschuhe und Volleyball in den Bakki werfen. Selber hinten hinein springen. Und los geht’s.

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Wenn man unten an der Felswand steht, sieht diese gar nicht so hoch aus. Bis zu dem Zeitpunkt wo jemand hochklettert und man feststellt wie winzig klein diese Person doch ist.

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Ich wollte heute mal die schwerere Route testen. Habe nach 3 Metern und einer halben Stunde Kampf aufgegeben und bin die alte Route hoch. Ja, ich bin außer Übung.

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Es liegen relativ viele Felsbrocken herum. Alle in letzter Zeit heruntergefallen. Einer hat den nahestehenden Baum zerstört. Peter klettert hoch. „I can’t step anywhere“ ruft er. Nici, die ihn sichert ruft zurück „make space!“ Peter steckt immer noch an derselben Stelle fest. Und schaut um sich. „This piece is loose. Watch out head ache!“ schreit er nach unten und wirft die Felsbrocken hinunter. Sonst geht’s dir gut? Nici meint nur „jetzt weiß ich wieso die, die unten stehen und sichern einen Helm tragen sollen. Es fliegen noch etliche Steine herunter bevor Peter oben ankommt. Danach ist Nici dran. Auch sie „räumt auf“ an der Felswand. Ich gehe sicherheitshalber einiger Meter weiter zurück.

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Und mache ein paar Fotos. Ist weniger gefährlich.

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Und ich habe etwas zu bewundern. Den atemberaubenden Sonnenuntergang. Ich liebe sie alle. Jeden einzelnen Sonnenuntergang in Namibia.

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Für mich ist jeder etwas besonderes.

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Danach geht es wieder ins Auto. Flussaufwärts. Bis zur Arche. Dort wird die Matratze unter den Sternenhimmel geworfen und das Holz angezündet. Lasst den Abend ausklingen. Weit entfernt von jeglicher Zivilisation. Weit entfernt von Handyempfang. Irgendwo zwischen Antilopen und Vogelsträußen.

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Am nächsten Morgen mache ich einen Spaziergang durch das Flussbett während die anderen langsam aufwachen. Danach wird Abseiling ausprobiert. (Ich nicht, ich war die Fotografin)

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Danach geht es auf den Heimweg. Auf halber Strecke wird an Goanikontes für ein Mittagessen/Frühstück angehalten. Und einen Sprung in den Pool. Ich weiß. Das ist ökologisch gesehen nicht zu unterstützen. Aber es war sehr heiß. Und es hat sooo gut getan. Und unter Pool stellt euch keinen blauen deutschen mit Chlor vollgepumpten Pool vor. Es sieht eher wie ein Teich aus. Braunes Wasser. Boden nicht in Sicht. Und das Wasser daraus wird zum wässern der Anlage verwendet.

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Danach geht es wirklich zurück. Zurück in die Zivilisation. Zurück dorthin wo das Handy anfängt zu Piepsen.

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