Warum das Nebelhorn Nebelhorn heißt

Nur mit einer halben Stunde Verspätung  kam ich am Bahnhof an, um meine Freundin aus Namibia abzuholen. African time. Desiree (Des) war total entspannt. Des ist meine Freundin,die ich in dem halben Jahr in Swakopmund kennengelernt habe. Und die jetzt noch einen Monat mit mir durch Europa fährt.

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Und dann ging es auch schon  Richtung Schnee. Für den Anfang kein großes Skigebiet. Eins zum an den Schnee Gewöhnen. Eins zum Sessellift fahren Lernen. Eins zum Schneemann Bauen. Und zum Schneeballschlachten Austragen.

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Ofterschwang passt dafür sehr gut.

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Perfekte Pisten. Gute Sicht. Wenig Menschen. Viel Platz für Des zum Hinfallen. Und für mich um Lachend um sie herumzufahren. Ja Schnee ist doch bisschen anders als Sand. Mehr Gewicht nach vorne Des 😉

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Am Nachmittag ging es dann in die für 9€ gebuchte Unterkunft. Eigentlich hatte ich mir den Weg auf der Karte angeschaut und wusste wo ich langfahren soll. Aber da steht Durchfahrt verboten für Autos. Nur mit Genehmigung. Komisch. Doch das Navi angeschaltet. Navi zeigt geradeaus. Sag ich doch. Navi wieder ausgeschaltet. Losgefahren. Schild ignoriert. Im Slalom um die Wanderer herumgefahren. Vor dem nächsten Verbotsschild angehalten. Da vorne verwandelt die Straße sich in Schnee/Eis. „Are you sure, that this is the right road? Well, if yes I will be proud of you ‚cause it will be an adventure.“ fragt mich Des. Ich steige aus und frage den Mann im entgegenkommenden mit Schneeketten an den Rädern befestigten Auto, ob es dort zum Landhotel geht. Mit einem komischen Blick, bei dem er verzweifelt  festgestellt, dass in dem Auto nur zwei blonde Frauen sitzen, erklärt er mir,dass ich auf der richtigen Straße bin. Also ab durch die Menge. Es stehen nämlich genug Fußgänger mitten auf der Straße herum. Wir schaffen es dennoch zur wunderschön gelegenen Unterkunft.

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Am nächsten Morgen ging es hoch hinaus. Auf das Nebelhorn. „Anne I can’t see anything!“ Ich auch nicht. Fahr einfach.

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Ich fahre vor und du fährst einfach dem leuchtenden Etwas hinterher.

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Da muss Des irgendwie sein:

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Ich kann sie genauso gut erkennen wie die Pistenmarkierung. Seht ihr die zwei Pfosten, die die Piste begrenzen? Nicht? Der Nebel ist schuld. Deshalb heißt der Berg hier auch Nebelhorn.

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Doch gegen Mittag reißt der Himmel plötzlich auf.

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Und oh Wunder der strahlendblaue Himmel erscheint.

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Und wir sehen endlich wo wir eigentlich fahren. Und wo der Paragleiter in der Luft steht.
Es war ein wunderschöner Tag voller Gegensätze.

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2 Gedanken zu “Warum das Nebelhorn Nebelhorn heißt

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