Mit meiner Handtasche könnte ich spontan eine Weltreise starten

Jetzt da ich daheim bin und auf den Schnee warte, habe ich angefangen auszusortieren. Fotos. Papiere. Kabel. Schuhe. Stifte. Schreibmaterial. Bedienungsanleitungen. Garantieerklärungen. Sammlerstücke. Servietten. Handtaschen. HANDTASCHEN? Ja ich dachte, ich hätte nie so viele gehabt wie andere Frauen. Bis heute. Bis der Haufen Handtaschen vor mir lag. Kein Haufen. Ein BERG! Ja ich muss zugeben, bin in dieser Hinsicht doch typisch Frau. Was sich da alles über die Jahre ansammelt. Unglaublich!
Aber damit ist jetzt Schluss! Radikal wird ausgemistet. Doch bevor ich die alten Taschen wegwerfe leere ich sie zuerst. Und falle fast in Ohnmacht was mir da alles entgegenkommt. Ich habe irgendwo mal den Spruch gelesen, dass eine Frau mit ihrer Handtasche spontan eine Weltreise antreten könnte. Trifft auf mich und meine Handtaschen zu 100% zu.

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Den größten Haufen bilden nach dem Ausmisten die Taschentuchpackungen. Pro Handtasche mindestens eine Packung. Hängt von der Größe der Handtasche ab. In großen Handtaschen eher  drei bis vier Packungen. Ich sehe sogar noch Packungen von der vor Jahren Pleite gegangenen Schlecker-Marke.

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Den nächsten beeindruckenden Haufen bilden Tampons. Pro Handtasche 5. Aber in JEDER Handtasche finde ich 5. Egal wie lange ich sie nicht mehr benutzt habe.

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Interessant fand ich auch wieviele Haargummis und Haarspangen ich gefunden habe. Hatte eigentlich keine mehr und wollte morgen welche kaufen. Kann ich mir jetzt sparen…

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Den Job als Krankenschwester habe ich nicht nur in den letzten 15 Monaten in Afrika mehr als genug ausgeführt, sondern auch früher daheim. Denn meine Handtasche ist auch dafür gerüstet.

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Noch aus der Zeit, als man Notizen noch mit Stift und Papier festgehalten hat und nicht in der App im Smartphone habe ich Stidte und Papiere in den Taschen gefunden.

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Bonbons sind auch ganz wichtig, falls jemand mal einen Hustenanfall bekommt.

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Und dann der restliche Teil der Kosmetik. Deo. Ein Deo gehört in jede Handtasche. Man weiß nie was noch kommt. Ich wusste nicht Mal, dass ich in meinem bisherigen Leben viele Mini Deos gekauft habe. Geschweige denn besessen habe. Angeblich ja.

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Achja und was macht man, wenn die Haut fast abfällt, weil sie so trocken ist? Es gibt nichts schlimmeres als in der Bahn zu sitzen und festzustellen, dass die Hände extreeeeeem trocken sind und man KEINE CREME bei sich hat. Deshalb gehört selbstverständlich auch eine Handcreme in jede Handtasche.

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Und was ich IMMER bei mir brauche, auch wenn ich nur mit Schlüssel,  Handy und Geld in der Hosentasche das Haus verlasse? Labello!

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So und nun? Weiß ich auch noch nicht so genau, denn die Handtaschen haben sich definitiv reduziert, allerdings hat sich alles andere vermehrt. Oder zumindest subjektiv vermehrt, da ich zuvor nicht von der Existenz dieser Dinge wusste. Während ich mir überlege, was ich damit mache, dürft ihr euch die Bilder vom Snowboardfahren in Kitzbühel anschauen:

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Um halb 5 sind wir von zu Hause los und haben den Sonnenaufgang genießen können.

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Während ich am Anfang noch ziemlich geflashed von dem Schnee an sich war (ich habe fast 2 Jahre keinen Schnee gesehen),

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habe ich später feststellen dürfen, dass das Ganze doch nur Kunstschnee ist.

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Was mir jedoch die Stimmung kein bisschen getrübt hat. Auch nicht, als ich die Talfahrt gemacht habe und links und rechts von mir nur Gras zu sehen war.

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Das nennt man Skifahren im 21. Jahrhundert.

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