Der König der Tiere

Die Mondfinsternis habe ich heute nacht perfekt sehen können, da ich unter dem freien Himmel geschlafen habe.
So langsam geht mein Urlaub zu Ende. Doch wir haben noch ein paar Stunden bevor ich Sandy am Flughafen in Windhoek absetzen muss.
An dem Wasserloch stehen Autos, dort fahren wir hin. Liegt das auf dem Weg? fragt Sandy. Nein, aber so viel Zeit haben wir noch. Ich sehe einen kräftigen Rücken. Braunes Fell. Ja, das ist er! Ich schweige noch. Als wir näher kommen ruft Sandy ein Löwe, da ist ein Löwe!  Vor Aufregung hüpft sie neben mir herum. Nur sitzen bleiben meine Liebe, nicht aussteigen!

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Der Löwe sitzt ganz einsam am Wasserloch und trinkt in Ruhe.

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Dann erhebt er sich und füllt die Luft mit seinem Brüllen.

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Er erhebt sich und läuft los. In unsere Richtung. Hektisch kurbel ich das Fenster hoch. Sandy fragt mich, ob der Löwe uns was antun kann, wenn wir im Auto sitzen.

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Solange wir im Auto sitzen und die Fenster zu sind nicht. 

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Der Löwe macht erneut auf sich aufmerksam und brüllt laut heraus.

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Beeindruckender Moment.

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Kurze Zeit später läuft eine Manguste über den Weg. Eines der Tiere, die letzte Nacht unsere Butter aus der Kühltasche geklaut haben.
Nach einer Weile entdecken wir eine Hyäne (black spottet hyena). Diese nähert sich dem Wasserloch woraufhin alle anderen Tiere die Flucht ergreifen. Nur eins bleibt unbeeindruckt stehen.

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Ein Oryx.

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Auf dem Weg raus aus dem Nationalpark entdeckt Sandy noch zwei schlafende Löwen am Wegesrand. Ganz friedlich liegen sie im Schatten. Zeit für mich Sandy eine Einweisung in meine Spiegelreflexkamera zu geben. Kein schlechtes Bild geworden oder?

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Kurz darauf blockiert eine Herde Zebras die Straße.

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Es handelt sich dabei um eine große Herde.

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Wunderschöne Tiere. Zebras.

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Danach geht es in Süden bis nach Windhoek. 500 Kilometer gerade Strecke. Zeit für Sandy ein wenig zu schlafen. Zwischen all dem Lernen. In Windhoek angekommen bin ich total überfordert. Zu viele Autos. Zu große Kreuzungen. Viel zu große Stadt. Ja man merkt, wie jeder Swakopmunder mag auch ich Windhoek nicht. Immerhin kenne ich die Stadt zumindest so gut, dass ich ohne Karte und Navi mein Backpackers gefunden habe. Dann laufe ich mit Sandy ein wenig durch die Großstadt. Uuuuuuunglaublich viele Menschen. Viel zu viele für mich. Aber schau da vorne. Der Baum blüht! Seit ich meiner Mutter Anfang September geschrieben habe, dass der Frühling da ist fragt sie mich, ob denn alles blüht. Habe ihr versucht zu erklären, dass Frühling in Afrika anders ist als in Deutschland. Hier blüht alles solange du es bewässerst. Ganz egal welche Jahreszeit es ist. Aber jetzt habe ich doch einen Frühlingsboten gefunden. Für dich Mama. (Auch wenn das Bild nicht das Beste ist, allerdings hatte ich meine Kamera nicht dabei).

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Gegen 8 Uhr habe ich Sandy zum Flughafen gebracht und sie verabschiedet. Bis Weihnachten! Sagte sie bevor sie im Flughafen verschwand.

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