Jede Menge Nashörner und eine diebische Manguste

Die Nacht war verdammt kalt. Damit habe ich nicht gerechnet. An Spitzkoppe habe ich ja auch schon draußen geschlafen, da war es aber auch in der Nacht so warm. Hier nicht. Abartig kalt ist es geworden.

image

Auf dem game drive heute morgen haben wir nichts spektakuläres gesehen. Einige Gnus, Elandantilopen, Kudus, Strauße, etliche Schakale und eine Hyäne.

image

image

image

In der Mittagshitze haben wir dann den Pool beschlagnahmt.

image

Derweil brutzelt unser Auto im Schatten.

image

So sieht unser Campsite bei Tag aus.

image

Um 16 Uhr haben wir uns dann wieder ins Auto gesetzt. Ich weiß es eigentlich zu früh für Tierbeobachtungen, allerdings halten wir es in der Hitze nicht mehr aus. Erträglich ist es nur im Auto mit Klimaanlage.

image

Wir kommen an einem Wasserloch vorbei und beobachten eine Giraffe beim Trinken. Das ist gar nicht so einfach, wenn man so lange Beine hat.

image

Danach spazieren zwei Riesentrappen an uns vorbei und zwei Kuhantilopen grasen neben der Straße.

image

Auch einige Elefanten zeigen sich.

image

Auf dem Heimweg sehen wir noch einige Damara Dikdiks. Die kleinsten Antilopenarten.

image

Wir fahren ein wenig auf die Etosha Pfanne heraus. Den großen weißen Fleck, der nur überflutet wird, wenn es im Norden stark regnet.

image

Zurück im Camp beschließe ich noch kurz zum Wasserloch zu laufen. Ich möchte dort den Sonnenuntergang bewundern.

image

Doch was erwartet mich da? Damit hätte ich nicht gerechnet.

image

Elefanten und Nashörner. Zusammen. Wahnsinn. Man spürt die Spannung, die in der Luft liegt.

image

Einige Elefanten sind weiter hinten und wühlen sich im Sand.

image

Ein junger Elefant möchte seine Macht vor den Nashörnern demonstrieren. Es ist ein vor und zurück. Mal scheucht der Elefant die Nashörner zurück, mal die beiden Nashörner den Elefanten.

image

Ich genieße die ganze Szene.

image

image

Und den Sonnenuntergang.

image

Nach dem Abendessen komme ich mit Sandy zurück zum Wasserloch.

image

Und ich kann es kaum fassen. 6 Nashörner!!

image

Ich übe mich an der Nachtfotografie während die Tiere kämpfen. Was für ein Schauspiel. Die Geräusche.

image

Der Schakal im Hintergrund bleibt unbemerkt.

image

Zwei weitere Nashörner küssen sich gerade.

image
Wir laufen zu unserem Camp als unser Nachbar uns anspricht „I know that it sounds really weird, but one of these animals stole something out of your coolbox. It looked like butter, but I am not sure.“ Sandy schaut mich an was hat der gesagt? Eine Manguste hat unsere Kühltasche geöffnet und die Butter geklaut. Ich glaube es nicht. Ich öffne die Kühltasche und tatsächlich. Wurst noch drin. Gurke drin. Karotten drin. Aber die Butter ist weg. Also erst Mal wie schlau ist dieses Tier, um die Kühltasche zu öffnen? Und wie dumm ist es, dass es die Butter geklaut hat? Wir lachen beide.
Jetzt wird es Zeit zum Schlafen. Diese Nacht besser eingepackt als die letzte. Leggins und Jogginghose darüber.  T-Shirt und zwei Pullis darüber und in den Schlafsack kuscheln. Achja und dann in den Sternenhimmel schauen. Woooooow. Rascheln. Verdammt wieder diese Mangustenviecher. Ich fluche. Sandy lacht mich aus. Ich werfe meinen Flipflop auf ihr Zelt. Ein Höllenschrei ertönt daraufhin von innen. Jetzt lache ich. Und der Nachbar auch.
Gute Nacht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s