Anstrengend heiße Stunden auf der Düne und der Umzug in die neue Wohnung

An den Schuhgrößen, die auf meiner Liste stehen, habe ich schon vermutet, dass ich heute nur Männer beim Stand up Boarden habe. Steven hat mich damit schon aufgezogen „now it’s your day“. Erst Mal musste ich 9 Leute einsammeln von 4 verschiedenen Unterkünften. Bei der letzten komme ich an und habe noch einen Sitzplatz frei. 3 Personen kommen heraus. Ich schaue auf meinen Zettel. Da steht klar und deutlich eine eins. Na gut, mal sehen, was das heißt. Sandboarden? So ist es. Und was ist mit euch? Sind nur die Eltern, die aber gerne zuschauen würden. Könnt ihr gerne, aber nur, wenn ihr im eigenen Auto hinterher fahrt. Und so komme ich wieder an der Düne mit einem Auto im Schlepptau an. Beth guckt mich verwirrt an. Ja sorry, ich weiß ich bringe jedes Mal mehr Leute als erwartet mit. No it’s fine!
Es sieht sehr heiß aus, weshalb wir viel Wasser hochschleppen. Ich packe zwei Kanister ein. Und meine eigene Flasche. Mit dem Wachs wohl alles in allem 12 Kilo im Rucksack. Paulus guckt mich an „are you okey girl?“ Ja, ich schleppe es lieber so. Auf dem Rücken kann ich mehr tragen als in der Hand. Und laufe nicht einseitig. So musst du nur einen nehmen. Und die Bretter. Oben angekommen spüre ich die Hitze. Immer noch eastwind weather. Aber ohne Wind. Die beiden weiblichen Instructor  unterrichten heute die 12 Männer auf den Snowboards. Die sich ziemlich anstellen. It’s so hot. Sei froh! Die letzten Wochen haben wir hier gefroren. Trink ein Glas Wasser und auf zur nächsten Abfahrt.
Wieder zu hause packe ich meinen kleinen Tagesrucksack mit den Sachen für eine Woche und laufe mit Zak, dem Hund, zu meiner neuen Wohnung. Désirée ist heute nach Johannesburg gefahren. Jetzt muss ich auf ihre Katzen aufpassen. Erst Mal werfe ich nur meine Sachen in die Wohnung und laufe mit Zak an Strand. Das schöne Wetter genießen. Und im Sand joggen.
Danach setze ich Zak bei Beth ab und laufe zu meiner Wohnung. Désirée hat mir alles hingerichtet. Mein Zimmer wie ein Hotelzimmer.

image

Das Badezimmer blitzblank und groß. Weiß gar nicht was ich mit so einem großen Spiegel anfangen soll. Hab erst Mal ganz viel Sand in die Dusche geleert. Die vermisst das bestimmt seit Désirée nicht mehr für Beth arbeitet.

image

Dann ein Blick in die Küche. Riiiiiiiiesig. So viele Schränke. Wo finde ich ein Glas. 100 geöffnete Türen später…

image

Im Wohnzimmer liegt Geld auf dem Tisch. Wofür das sein soll? Mal sehen ob ich es herausfinde.

image

Achja einen großen Garten habe ich auch neben den 8 Zimmern.

image

Und wie ihr auf den Fotos bestimmt schon gemerkt habt, habe ich auch Katzen. Katze 1 läuft mir jeden Schritt hinter her. Katze 3 faucht mich nur an. Katze 2 habe ich nur kurz gesehen. Und ich habe gehört, dass Katze 4 nicht existiert… ja, ich bin schlecht im Namen merken. Ob Tier oder Mensch. Deshalb nummeriere ich die Katzen durch.
(Falls Désirée das jetzt liest, denn sie ist vermutlich die einizige Person in Namibia, die meinen Blog liest, alle Katzen sind da und ihnen geht es gut.)
Und jetzt hoffe ich nur, dass Katze 1 mir nicht bis ins Office folgt…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s