„It looks like you are doing this for years already“

Ja, mittlerweile bin ich ziemlich drin in der Routine.
Aufstehen. Tee kochen.
Mails checken.
Liste für die Jungs schreiben, was sie packen müssen.
Kühltasche packen.
Auto aus der Garage fahren.
Auf die Jungs warten und währenddessen die Tiere füttern.
Einkaufen gehen.
Käse schneiden und stapeln.
Prüfen, ob die Jungs alles einpacken.
Paulus sagen, wo er Kunden abholen muss (immer die einfachste Abholung).
Steven sagen, dass er Zak (Hund) nicht vergessen darf und den Kameramann am Büro mitnehmen muss.
Selbst losfahren.
Kunden einsammeln.
Smalltalk.
Über die „bumpy road“ fahren und jeden Tag hoffen, dass wieder begradigt wurde.
Jeden Tag das Gegenteil feststellen.
Kunden aussteigen lassen.
Zak Wasser in den Napf schütten.
Briefing.
Snowboardschuhe verteilen.
Boards verteilen.
Selbst Board und Schuhe schnappen.
Rucksack auf und die Düne hochlaufen.
Auf alle warten.
Zak zu trinken geben.
Erklären, warum wir keinen Lift bauen.
Briefing.
Anfänger die Düne hinab schicken.
Warten bis die ersten wieder oben sind.
Alle loben. Ja das hast du super gemacht.
Wieder und wieder dasselbe sagen.
Dasselbe tun.
Lie down boarding erklären.
Ängstlichen Mädchen erklären, dass sie keine Angst vor 70km/h haben sollen.
Macht Spaß.
Letzte Abfahrt vorbereiten.
Anfänger über die Schanze bringen (an der Bindung festhalten, ausrichten und mitrutschen.
Lachen, wenn sie nach der Schanze im Sand landen.
Noch mehr lachen, wenn sie mit dem Gesicht im Sand landen.
Rucksack aufsetzen und selbst hinabfahren.
Zum Auto laufen.
Ausrüstung wieder einpacken.
Allen erklären, dass es noch genug zu essen und trinken gibt.
Selbst essen.
Zak zu trinken geben.
Erklären wann das Video wo gezeigt wird.
T-Shirts und Pullis zum Verkauf anpreisen.
Mich bei allen bedanken.
Bonbons verteilen.
Essen wieder einpacken.
Kunden zurückfahren.
Auf der Rückfahrt meine Lebensgeschichte erzählen. (Ja, jeden Tag erzähle ich gefühlt 100 Mal wie ich zu diesem Job gekommen bin und das ist eine lange Geschichte).
Bei Bedarf tanken.
Heim fahren.
Ausladen.
Mails checken.
Paulus die übrig gebliebenen Brötchen geben, damit er sie in den Townships verteilen kann.
Meine Mitarbeiter verabschieden.
Ja ich muss zugeben, ich bin relativ schnell in diese Routine gekommen. Dennoch habe ich mich geschmeichelt gefühlt, als ein Kunde mir nicht glauben wollte, dass ich das erst seit zwei Wochen mache. Er meinte „it looks like you are doing this for years already“ und meinte damit nicht meine Sandboardingkünste, sondern die ganzen Ansprachen und Einweisungen, die ich von mir gebe. Danke!
Aber jetzt muss ich schnell duschen, denn mein Arbeitstag ist noch nicht vorbei. Ich muss noch ins Büro, um dabei zu sein, wenn Fotos und Video den Kunden gezeigt wird.
Neue Buchungen aufnehmen.
Mercha die Kommissionszahlungen für die Overlander dalassen.
Heimfahren.
Mails checken.

Aber jetzt muss ich wirklich los!

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Ein Gedanke zu “„It looks like you are doing this for years already“

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