Knysna oder ein Stück vom Himmel an der Garden Route – 24. April

Wir erreichen Plettenberg Bay am späten Vormittag. Der Hauptstrand ist voll mit Urlaubern. Kinder surfen in den Wellen und Erwachsene kämpfen mit dem Kajak gegen die Strömung.

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Ich will auch ins Wasser. Ins Meer. In den indischen Ozean. Ich ziehe meine Schuhe aus. Hui ist das kalt. Verdammt kalt. Na gut, Füße im Wasser zählt auch. Bei 10 Grad Wassertemperatur. Gefühlt. In Wirklichkeit wahrscheinlich 12 Grad, aber nicht mehr. Ich weiß, ich war schon bei 13 Grad Wassertemperatur in der Ostsee, aber da war ich anderes gewohnt. Jetzt friere ich. Obwohl die Sonne scheint und die Urlauber im Bikini auf ihrem Handtuch wärmt. Ich bleibe angezogen. Mit den Füßen im kalten Ozean.

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Es geht weiter. Richtung Knysna. Eine schöne Küstenstraße. Dann landeinwärts bis man plötzlich wieder blau sieht. Nicht nur das Blau vom Himmel, sondern auch das Blau des Ozeans.

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Auf der Felswand „The head“ stehe ich und genieße den Ausblick. Wunderschön. Atemberaubend. Einfach nur wow. Die Natur macht mich immer wieder sprachlos.

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Diese Bucht hier. Unglaublich schön.

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Das Meer fließt hier weit ins Land hinein. So entsteht diese wunderschöne Bucht bei Knysna.

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Ich stehe hier oben und höre die gewaltigen Wellen an den Felsen brechen. Es ist mehr als ein Meeresrauschen. Es ist ein Geräusch, das dich benebelt.

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Ich genieße es.

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Ich würde gerne an der gegenüberliegenden Küste entlang spazieren. Dort sehe ich einen wunderschönen Weg. Aber mein Mitfahrer möchte nicht. Wir sind gestern länger gewandert. Was dem einem gefällt, muss nicht auch etwas für den anderen sein. So ist das, wenn man zusammen reist. Man muss Kompromisse eingehen. Nicht gerade etwas was ich gerne mache auf Reisen. Deshalb bin ich die meiste Zeit alleine gereist oder nur wenige Tage mit anderen zusammen. Aber hier in Südafrika ist alles anders. Die Kosten für das Auto möchte ich mir teilen und so bleibt mir nichts anderes übrig als diesen wunderschönen Ort wieder zu verlassen.

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Immerhin habe ich noch ausgehandelt, dass wir noch einen Stopp in der Bucht einlegen.

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Dort genieße ich die Aussicht diesmal von Meereshöhe.

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Schnell finde ich meinen Platz.

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Über Stock und Stein. Felsen hinauf und hinunter.

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An Blumen vorbei. Und da bin ich. Allein mit den Wellen. Der Natur um mich herum.

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So sitze ich minutenlang und beobachte den Ozean. Lausche den Wellen. Spüre den Wind. Die Sonne. Rieche das Salz in der Luft.

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Ein Moment für mich.

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Bevor es wieder weiter geht. So langsam drängt die Zeit. Der Rückflug rückt immer näher. Und von Kapstadt will auch noch etwas sehen.

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Also verabschiede ich mich von diesem Ort. In Knysna gönne ich mir zum Schluss an der Waterfront noch eine griechische Mahlzeit.

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Aber hierher werde ich definitiv zurückkommen. Für ein paar Tage. Definitiv.

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