Von Saint Lucia durch das Tal der Tausend Hügel bis nach Port Shepstone – 19. April

Um 7 Uhr verlassen wir Saint Lucia, die Stadt der Hippos. Auf direktem Weg geht es in den Imfolozi Nationalpark, der nördlich im Inland liegt.

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Ein wunderschöner Park. Nicht flach wie der Krüger, sondern bergig. Die Straßen auch definitiv rustikaler. „Lass uns da zu dem Aussichtspunkt fahren“, meint Christian. Ich biege ab und fahre geradewegs den Berg hoch. Über Stock und Stein könnte man sagen. Tiefe Furchen hat die Schotterstraße, die die Bezeichnung Straße nicht mehr verdient. Ich muss mir den Weg gut überlegen, den ich nehme, weil ich sonst hängenbleibe. Bei der ersten Ausbuchtung stoppe ich. Das reicht. So weit und nicht weiter. Sonst bringe ich das Auto nie im Leben heil zur Mietwagenstation. Ich wende und fahre wieder berg runter. Was sind das für Löcher? Furchen? Spurrillen? Bin ich hier hochgefahren? Ich balanciere zwischen den tiefen Furchen zurück auf die Asphaltstraße, die zwar Schlaglöcher hat, aber trotzdem mit einem Kleinwagen befahrbar ist. Tiere? Bis jetzt noch keine gesehen. Aber wunderschöne Hügel. Saftig grünes Gras.

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Und da sind doch die ersten Tiere. Wasserböcke! Die kennen wir schon. Aber das ist eine große Herde. „Nashörner“ ruft Christian. Was wie wo? Wenige Meter neben uns läuft eine Nashornmutter mit einem Jungtier. Wow. So nah! Wahnsinn. Ich bleibe stehen und beobachte die Tiere. Die Mutter wird etwas nervös. Ich lasse sie wieder in Ruhe und fahre weiter. Aber was für eine Begegnung! Beeindruckend.

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Wir fahren weiter durch die wunderschöne Landschaft und sehen einige Antilopen und Zebras.

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Ich genieße die wunderschöne Natur.

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Als sich plötzlich zwei dicke Tiere in mein Blickfeld schieben.

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Schon wieder Nashörner? Wieder zwei? Wieder so nah? Unglaublich! Und ich dachte, die sind so selten zu sehen.

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Das gibt’s doch nicht. Wir haben noch keine Elefanten, Giraffen oder Gnus gesehen. Dafür aber 6 Nashörner. Ich halte ein drittes Mal neben zwei Nashörnern und kann es nicht fassen.

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Wie wir uns damals in Tansania schwer getan haben eines zu finden. Und hier grasen sie neben dem Auto?

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Etwas später fahren wir an einer Warzenschweinfamilie vorbei, die schwer zu sehen ist, da sie sich im hohem Gras versteckt.

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Kurz darauf geraten wir in eine riesige Herde Büffel. Ich fühle mich unwohl in dem roten Wagen. Die Tiere wirken nervös. Ich hänge mich an das Fahrzeug vor mir und versuche nicht aufzufallen. Haha im roten Auto nicht auffallen.

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Tatsächlich kommen wir und das Auto heil aus der Herde heraus. Und kurz darauf fahren wir auch wieder alleine auf den Straßen.

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Nur Zebras teilen die Straße mit uns.

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Wir entdecken eine besondere Kudu Art. Zottelhaarkudu? Glaubt mir bitte nicht. Ich war kreativ bei der Namensgebung.

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Die Bäume lassen alle auf Elefantenaktivitäten hinweisen. Bloß sehen wir keine Elefanten.

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Dafür einen bunten Vogel.

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Und kurz darauf doch einen einsamen Elefanten in weiter Ferne.

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Wir verlassen den Park um die Mittagszeit.

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Ich habe mal wieder eine auf der Karte als landschaftlich besonders schöne Straße markierte Strecke herausgesucht. Das Tal der Tausend Hügel. Wunderschön. Nur leider sehen wir nicht viel, weil es anfängt zu regnen.

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Und wir mitten in der Wolke fahren. Ihr seht nichts auf dem Bild? Ich habe auch nichts gesehen.

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Die Tausend Hügel sind alle saftig grün und mit Zuckerrohr bepflanzt.
Da ich noch nie auf der Wartburg war, beschließen wir dorthin zu fahren.

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Von dort geht es über Pietermaritzburg nach Port Shepstone. Pietermaritzburg hat uns trotz dem wunderschönen alten englischen Rathaus nicht gefallen, weshalb wir einfach weiterfahren. Nach 12 Stunden Autofahrt kommen wir dann in Port Shepstone im Dunkeln an. Ein Freund, den ich in Sambia kennengelernt habe holt uns ab und zeigt uns noch ein wenig das Nachtleben am indischen Ozean. Bis mir die Augen zufallen. Ja, es war eine lange Fahrt heute.

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