Self-drive-Safari im Manyeleti und Krüger Nationalpark – 15. April

Heute gibt es weniger Text, dafür mehr Bilder. Mit dem perfekt getarnten Safari Auto sind wir durch zwei Nationalparks gefahren.

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Unsere Unterkunft „Shalati Lodge“ liegt direkt am Tor des Manyeleti Parks, der mit dem berühmten Krüger Nationalpark verbunden ist. Auf der Schotterstraße fahrend bekommen wir von einem entgegenkommenden Wagen die Information „pass the dam and you will see buffalos, after the buffalos turn left and keep right, then you can see lions on the right side“. Wow, danke für die Info. So funktioniert die Self-drive Safari. Tiersichtungen werden weitergegeben. Dann mal jetzt nur der Beschreibung folgen.

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Die riesige Büffelherde finden wir schnell, da sie die Straße blockieren. Reagieren Büffel auf die Farbe rot? Der Bulle in der Mitte der Straße schaut uns direkt an. Ich hoffe es nicht. Ich bleibe stehen. Beobachte die Tiere. Entdecke die Vögel auf den Büffeln, die die Insekten aus dem Fell picken.

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Was für eine wechselseitige Beziehung. Der Büffel wird gesäubert, der Vogel satt.

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Langsam fahre ich weiter. Die Tiere machen mir nach und nach Platz.
Wir versuchen der Beschreibung zu folgen, sehen aber rechts vom Auto Zebras. Wenn hier Zebras sind, dann können hier keine Löwen sein. Doch daaaa!

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Tatsächlich entdecken wir die Löwen wenige Meter vom Auto entfernt. Sie liegen schlafend im Gras, weshalb wir ihre genaue Anzahl nicht erfassen können. Es sind aber mindestens ein Löwenmännchen und drei Weibchen.

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Wir fahren weiter auf der Straße, auch wenn diese sich rapide verschlechtert. Zwischen den beiden Reifenspuren wächst Gras und der Streifen in der Mitte der Fahrbahn wird teilweise so hoch, dass ich hängen bleiben würde, wenn ich in den Spuren fahren würde. Ich fahre mal links und mal rechts von den Spuren. Fahre Gräben hoch und runter. Ein Stück im Sand, indem ich die Kontrolle über das Lenkrad komplett an den Sand abgebe und mich nur darauf konzentriere nicht stecken zu bleiben. Dann kommt wieder eine Kreuzung und auf dem Weg geht es dann tatsächlich nicht mehr weiter für unseren kleinen Suzuki. Endstation. Der Graben da vorne ist nicht zu passieren. Ich drehe im Gras abenteuermäßig um und muss die ganzen Herausforderungen der Straße erneut meistern. Nur für eine Giraffe halte ich an, die genüsslich neben der Straße ihr Frühstück genießt.

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Dann sehen wir wieder einen Löwen. Diesmal ein einzelnes Männchen.

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Später kommen wir an einer Herde von etwa 20 Giraffen vorbei. Elefanten sehen wir direkt nach dem Eingang zum Krüger Park. In einer Stunde drei der „Big Five“ gesehen. Nicht schlecht.

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Auf der Asphaltstraße bringen uns erneut Büffel zum Bremsen. Sie überqueren die Straße.

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Aber auch zahlreiche Antilopenarten zeigen sich am Straßenrand.

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An einer Wasserstelle halte ich an und steige aus. Während mir Christian erklärt, dass in den Unterlagen steht, dass man das Auto nicht verlassen darf, suche ich das Wasser der Wasserstelle. Vergeblich.

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Nichts als Sand. Ein trockenes Flussbett.

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Längst sind wir wieder auf einer Schotterstraße unterwegs und entdecken hoch oben in der Baumkrone einen Adler.

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Auch Zebras zeigen sich in der trockenen Landschaft.

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Und wieder Giraffen. Diese Tiere sind so elegant. Wenn sie langsam mit ihren langen Beinen vorwärts gehen wirken sie absolut majestätisch.

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Elefanten.

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Ein Steinbock. Die kleinste Antilope. Ein Tier, das meist allein unterwegs ist. Dieses Exemplar hier hat ein abgebrochenes Horn.

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Und wieder Giraffen.

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Kaum beschleunige ich, muss ich wieder bremsen, weil ein Tier die Straße kreuzt.

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Oder ich eines im Busch entdecke. Ein Giraffenselfie lässt sich auch machen.

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Die Straße führt an dem trockenen Flussbett entlang und ist von dichtem Buschwerk umgeben. Zweimal schrecke ich Elefanten auf, die fast auf das Auto laufen. Ja, wenn man direkt neben so einem mächtigen Tier steht, kommt man sich unglaublich klein vor. Etwa 50 Elefanten zeigen sich neben und auf der Straße auf wenigen Hundert Metern Entfernung. Danach habe ich wieder ein Auge für kleinere Tiere.

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Wie diesen Vogel an unserem Mittagessensplatz. Ein Bereich, wo man das Auto verlassen darf und sitzend am Tisch die Tiere am Wasserloch beobachten kann. Das Wasserloch ist in Wirklichkeit ein trockenes Flussbett und außer einer Giraffe zeigt sich dort unten nur Sand.

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Auf dem Weg zu unserer Unterkunft entdecken wir zahlreiche Fahrzeuge auf einer Brücke, verstehen zunächst nicht wieso. Doch dann sehe ich sie. Die Bewegung im Wasser. Das Prusten. Das offene Maul. Und dann ist es klar. Flusspferde!

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Danach geht es zur Mittagspause in unser Camp. Satara heißt es. Während die Tiere sich vor der Mittagshitze verstecken, kühlen wir uns im Pool ab. Ich beobachte französische Familien und freue mich ihren Gesprächen folgen zu können. Gegen 16 Uhr machen air uns dann noch zu einem „afternoon drive“ auf.

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Gleich rennen zwei Schabracken-Schakale vor uns über die Straße.

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Kurz darauf Gnus und Wasserböcke in geringem Abstand zum Auto.

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Auch eine Zebraherde durchkreuzen wir im Abendlicht.

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Wunderschöne Tiere. Ich könnte immer für sie anhalten.

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Dann kommt doch noch Wasser zum Vorschein. Sogar auf der Straße. Ist es tief? Ich kann es nicht abschätzen. Ich entscheide mich für „mit Schwung ab durch die Mitte“ und spritze einen Schwall Wasser in die Natur.

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Weitere Vogelarten zeigen sich.

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Ein Blaustirnblatthühnchen fällt mir wegen der knalligen Beine besonders auf.

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Aber auch Perlhühner versperren den Weg.

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Zeigen sich aber von ganz nah.

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Einige Kudus rennen über die Straße. Tolle Hörner!

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Ein Zebra galoppiert gemächlich über die Straße und eine Herde Impalas versammelt sich vor uns.

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Außerdem zeigt sich ein äußerst seltener Vogel, der gemeldet werden soll, wenn er gesichtet wird.

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Es zeigen sich erneut ein paar Wasserböcke

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bevor die Sonne um 17:30 Uhr verschwindet.

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Kurz vor knapp erreichen wir um 18 Uhr das Eingangstor zum Camp, als der Pförtner es schließen will. Gerade noch geschafft. Was für ein Tag. So viele Tiersichtungen. Einfach unglaublich faszinierend. Die wilde Natur. Die Tierwelt Afrikas.

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