Gottes Fenster und das Ende der Welt – 14. April

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Als die Sonne das Bergmassiv des Blyde River Canyons bestrahlt verlassen wir unsere kleine Hütte und machen uns auf den Weg dorthin.

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Mit unserem knalligen Auto geht es durch die grüne Bergwelt hinein in den Blyde River Canyon.

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Der Blyde River Canyon ist der drittgrößte Canyon der Welt und gleichzeitig der einzig Grüne.

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Im Tal staut ein Damm das Wasser des Blyde Flusses zu einem wunderschönen, klaren und ruhigen Bergsee.

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Ich setze mich hinter das Schild „do not go beyond this point“ auf einen Felsen und genieße die Atmosphäre. Die atemberaubende Landschaft. Und die Laute der Tierwelt. Irgendwo in den Wäldern tragen Affen einen Streit aus. Man hört sie kreischen. Unten im See springen Fische an der Wasseroberfläche.

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Ich sitze einige Minuten schweigend da und sauge die Umgebung in mich auf.

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Dann geht es wieder weiter. In einem großen Bogen um die Bergkette herum, um von der anderen Seite in den Canyon zu gelangen.

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Nur an einer Stelle ist die Straße von Schlaglöchern durchbohrt. Die restliche Zeit fahren wir auf perpekt präparierten Asphaltstraßen.

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Eine große Pavianfamilie flitzt beschäftigt über die Straße.

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100 Kilometer später sind wir da. Am Gottes Fenster. Ja so wird dieser Aussichtspunkt genannt. God’s window. Durch das Fenster im Wald blickt man auf das weite Tal.

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Und die saftig grüne Landschaft.

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Ein junger Regenwald wächst um diesen und weitere Aussichtspunkte herum.

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Ich bewundere die Natur.

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Und lasse meinen Blick über die Kunst der Afrikaner schweifen. Viele Gegenstände kenne ich schon lange. Dieselben Souvenirs werden in West-, Ost- und eben auch Südafrika verkauft. Interessant.

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Anschließend fahren wir weiter, um vom „world’s end“ den gradiosen Ausblick über das Tal zu bestaunen.

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Auch am Ende der Welt halte ich mich nicht an die Schilder, die mir verbieten den Weg zu verlassen. Ich habe einen Fels auserkoren, den ich klettern erreichen möchte.

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Doch plötzlich geht es nicht weiter. Der Fels ragt vor mir senkrecht in der Höhe und zwischen ihm und dem niedrigeren Felsen ist eine tiefe Felsspalte zu sehen. Deshalb ist es wohl verboten hier herumzuklettern. Naja, dann genieße ich halt den Ausblick.

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Und bewundere die drei Rondelle.

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Anschließend geht es weiter zu den „Berlin falls“. Ja, so heißen die hier wirklich. Hier gibt es zahlreiche interessante Namen. So sind wir gestern durch Heidelberg gefahren, sind im Bagdad Café vorbeigekommen und haben auch die Städte Wales und Brooklyn gestreift.

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Aus Berlin geht es dann weiter nach Lissabon. Auch dort gibt es Wasserfälle zu sehen.

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Die Landschaft wird von einem Platzregen heimgesucht, der uns zurück ins Auto schickt.

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Durch grüne Wälder, die Christian an den Bayerischen Wald erinnern, fahren wir bergauf und -ab. Zahlreiche Seen tauchen zwischen den künstlich angelegten Wäldern, welche zur Holzgewinnung gezüchtet werden.
Auf dem Weg zum Krüger läuft uns eine Warzenschweinfamilie über die Straße und zwei Antilopen bringen mich zum Bremsen. Zwei Zebras entscheiden sich gegen die Überquerung der Straße und drehen wieder um. Einige kleinere Affen zeigen sich in den Bäumen neben der Straße. Über eine Schotterstraße in sehr schlechtem Zustand geht es holpernd bis zur Shatani Adventure Lodge.

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