Der zweitgrößte Canyon der Welt und seine wilden Tiere – 29. März

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Heute geht es Richtung Canyon. Etwa 50 Kilometer auf einer gut ausgebauten Asphaltstraße. Dann kommt das Schild. „Fish river Canyon“. Und die gravel road begrüßt mich wieder. Doch ich weiß jetzt wie ich auf der Schotterpiste fahren muss. Gemütlich.

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An der Bahnlinie entlang. Mal rechts von ihr. Mal links von ihr. Die Übergänge selbstverständlich unbeschrankt. Da ich aber bis zum Horizont schauen kann, ist das kein Problem. Der Vorteil, wenn man langsam fährt? Man kann die Landschaft besser genießen. Nach Tieren Ausschau halten.

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Auf der Straße steht ein Tier. Ich bremse sofort, auch wenn ich noch weit entfernt bin. Es sieht aus wie ein überdimensional großes Reh. Es schaut mich an. Dann springt es plötzlich los. Ein Jungtier überquert die Straße hinter ihm. Rasend schnell. Selten zu sehende Antilopenart.

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Ich fahre weiter. Und bewundere Landschaft.

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Und die Tierwelt.

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Und die Freiheit immer dann stehen zu bleiben, wenn ich es will.

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Die Straße macht auch einige Kurven im unwegsamen Gelände. Es geht steil bergab. Zweiter Gang und Motorbremse. Hilft heil unten anzukommen.
Dann bin ich am Tor angekommen. Dem Tor zum Nationalpark. Eintritt zahlen. Für zwei. Für mich und für mein Auto. Dann darf ich weiter. Wenige Kilometer bis zum Aussichtspunkt. Und ich bin da.

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Am Rand des zweitgrößten Canyon der Welt. Gigantisch. Wie riesig der ist. Hochebene im Inneren der Schlucht. In der Tiefe der mickrige Fluss. Der „Fish river“. Ausnahmsweise Mal ein englischer Name. Die anderen Flüsse, die ich unterwegs überquert habe (oder besser gesagt die trockenen Flussbette) haben deutsche Namen. Heißen Löwe oder Wasser.

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Der Fluss sieht echt mickrig klein aus im Vergleich zu dem mächtigen Canyon.

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Zeit für das Mittagessen. Und ich bereite mein Vesperbrot am Rand der Schlucht vor. Das Brötchen schmeckt so knusprig, wie als wäre es getoastet. Wurde es ja auch. Von der Sonne im Auto.

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Fotoahooting und Ausblick genießen.

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Atemberaubend die Aussicht.

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Eine kleine, fast grüne, Pflanze wächst hier im trockenem Felsen. Bewunderswert. Kraftvoll. Kämpferisch.

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Dann geht es wieder zurück. Durch die trockene Felswüste. An toten Bäumen vorbei.

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Und Pflanzen aus der Wüste.

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Aus dem Auto heraus bewundere ich die atemberaubende Landschaft.

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Beobachte den Straßenverlauf.

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Der mir sagt wann ein Auto kommt. Die Staubwolke verrät dich. Die Staubwolke sagt mir auch wie schnell jemand ist. Und bringt mich dazu die Geschwindigkeit zu reduzieren, sofern ein Raser kommt. Die wirbeln so viele Steine auf, die dann auf dich fliegen. Das ist auch der Grund wieso ich einen Steinschlag in der Windschutzscheibe habe.

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Was rennt denn da über die Straße? Ein Vogelstrauß. Ich bremse. Wie immer, wenn ich ein Tier sehe. Das ist nur für die Sicherheit der Tiere in Straßennähe, sondern vor allem, weil ich dann die Tierwelt besser beobachten kann. So wie jetzt. Es sind sogar mehrere. Sieben an der Zahl. Dahinter eine Wasserstelle. Auch selten in dieser Gegend.

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Wunderschöne Tiere.

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Wunderschöne Natur.

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Ein Köcherbaum mit einem Vogelnest.

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Und da. Eine Oryxantilope. Ich bleibe schon wieder stehen.

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Da sind noch mehrere. Gaaaanz viele. Überall.

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Ich beobachte sie eine zeitlang. Fahre weiter und bleibe kurz darauf wieder stehen. Ein Springbock rennt über die Straße.

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In der Ferne entdecke ich weitere Oryxantilopen. Oder Zebras? Ich kann es nicht genau erkennen. Im Zweifel beides. Die Luft flimmert. Welch eine Hitze.

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Ach ich liebe es. Die gesamte Atmosphäre.

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Wer sieht die Tiere?

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An einem Bachlauf ist eine Herde Schafe. Samt Hüter.

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Als es anfängt zu regnen halte ich wieder an. Steige aus. Spüre den Regen. Rieche ihn. Den dampfenden Asphalt.

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Und zum Abschluss des Tages bewundere ich noch den Sonnenuntergang.

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In der Namibwüste.

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