Swakopmund – Wüstenstadt oder Küstenstadt? – 24. März

Eingekuschelt in der warmen Decke und eine heiße Dusche hinter mir, geht es mir besser. Wärmer.
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Gestern habe ich im Backpackers in Windhoek den Shuttle Bus nach Swakopmund gebucht. Die Dame fragt mich „the bus drops you at your accomodation, so where do you stay?“ Puuh, fragst du mich Sachen, das weiß ich noch nicht. So hat sie mir eine Unterkunft empfohlen, in der ich heute abgesetzt werde. Ich steige aus dem Bus aus und erstarre erst mal vor Kälte. Was ist das? Ich dachte Swakopmund liegt mitten in der Wüste? Dann zeigt mir eine Dame das schöne Backpackers.
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„You can choose any bed you like to!“ Wow, 6 Betten für mich allein. Alles meins. Privatzimmer nenne ich das. Erst Mal ausbreiten und Revier markieren.
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Dann wird die Anlage erkundet.
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Und der Hund entdeckt. Liegt selbstverständlich immer da, wo ich vorbei muss. Oder verfolgt mich gleich. Noch schlimmer.
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Wunderschöne Blumen in der Anlage. Und das, obwohl wir in der Wüste sind.
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Ich checke meinen Geldbeutel. Mittlerweile weiß ich, dass man hier in Namibia auch mit südafrikanischen Rand zahlen kann und das der Grund ist wieso ich verschiedenes Geld habe. Verwirrend ist es aber trotzdem. Der Wechselkurs ist eins zu eins. Die Farbe der Geldscheine aber nicht. 10 namibische Dollar sind blau, so wie der südafrikanische 100 Rand Schein.
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Dann ziehe ich los. Durch die Straßen.
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Und bewundere die Kunst an den Mauern.
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Sowie die breiten Straßen ohne Verkehr.
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Die Stadt hat den Flair einer Kleinstadt an der Ostsee.
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Ich laufe Richtung Meer. Wasser. Ozean. Atlantik.
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Und muss irgendwie an letzten Sommer denken. Juni 2014 an der Ostseeküste. Es war genauso kalt (16 Grad), ich hatte denselben Pulli an, war auch am Meer und es war kaum was los.
image Juni 2014
Ich laufe los. Im Sand.
image März 2015
Und schon beginnen meine Gedanken wieder verrückt zu spielen. Wie bei allen Strandspaziergängen. Nur spüre ich den Sand nicht zwischen den Zehen. Ich habe meine Schuhe an. Aber mir ist es echt nicht danach barfuß zu laufen. Es ist kalt. Ich denke daran, wie ich letzten Sommer an der Ostsee war. 13 Grad. Pulli ausgezogen und ab ins Meer. Danach ist es mir grad echt nicht. Im Wind flattert meine dünne Hose. Es ist echt kalt. Aber schön. Wie immer am Meer. Nur diesmal sieht es etwas anders aus. Die Wüste taucht dort auf. Hier trifft die Namib-Wüste auf den Atlantik. Faszinierend.
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Was ist das? Sollte das eine Brücke werden? Eine Festung? Verfällt. Vögel nutzen es auf jeden Fall.
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Seegeas im Sand.
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Ich drehe mich um. Da ist die Stadt.
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Und vor mir die Wüstenstraße. Küstenstraße.
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Und die Wüste.
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Dort ist ein Zaun. Ist es verboten darüber zu steigen? Ich weiß es nicht. Ich will in die Dünen.
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Ok, im Sand laufen ist schwer. Ich ziehe die Schuhe aus. Laufe barfuß durch den Sand. Durch die Wüste.
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Gleich wird es wärmer. Nicht nur der Sand, sondern auch die Luft. Ich ziehe meinen Pulli aus.
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Und stehe da. In der Wüste. Alleine.
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Faszinierend. Ich laufe weiter und blicke zurück auf meine Fußstapfen im Sand.
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Und sehe die Stadt hinter einer Düne.
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Es geht hinunter. Yeaaaah! Ich fliege.
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Überquere die Straße und schaue nach vorne. Was das ist? Habt ihr nicht aufgepasst? Ich bin in der Wüste. Hier gibt es keinen See. Auch keinen Fluss. Nicht mal Wasser. Alles nur Täuschung.
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Über die Brücke laufe ich zurück nach Swakopmund.
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Unter mir das Flussdelta. Ein trockenes Flussbett.
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Und jetzt wieder in der Stadt.
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Zwischen den niedlichen Häusern.
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Und Blumen in den Gärten.
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Ja, es ist kalt. Der Einheimische läuft in Jacke und Mütze herum.
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Ich lande am Palmenstrand.
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Und bewundere die Bauwerke der Altstadt.
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Geradeaus taucht eine Düne auf. Ich stehe mitten in der Stadt und sehe die Wüste. Verrückt. Ich bin in dsr Wüste. Verrückt.
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Ich bummel durch die Altstadt und spreche nur englisch. Ignoriere es, wenn mich ein Verkäufer auf deutsch anspricht. Das viele deutsch überfordert mich noch.
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Die Geranien auch. Was machen Geranien in der Wüste?
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Ich gehe in Spar und laufe durch die Gänge. Heute wird gekocht. Die Küche ausnutzen. Ich greife nach einer Päckchen Suppe. So viel zum Thema kochen. Zurück in der Unterkunft bereite ich den Topf vor. Ein Mann spricht mich an. „Sorry?“ Brlabla „Again please, I did’nt get you.“ Ich ziehe die Kapuze ab. „Is it every evening that cold here?“ Ah jetzt habe ich dich verstanden. Keine Ahnung, bin erst heute angekommen.
Ich habe jetzt einige Zeit mit dem australischen Pärchen verbracht. Deren Akzent war nicht so einfach zu verstehen. Ich bin aber schnell hineingekommen. Aber dieser Engländer. Huii. Keine Chance. Am Anfang habe ich nicht mal sagen können, ob er englisch spricht oder was anderes. Aber es wird. Während dem Abendessen unterhalten wir uns ganz gut. Über unsere Reise. Interessant.

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