Safari Tag 3: Serengeti – 3. März

Atemberaubend. Unglaubliche Momente in der Serengeti. Einfach unfassbar schön. Mir fehlen die Worte.

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Sonnenaufgang in der Serengeti

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Hyänen huschen in den Morgenstunden durch die Steppe.

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Danach ging es Schlag auf Schlag.

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Ein Löwenpärchen wurde gesichtet. Wir beobachten sie beiden wie sie ungestört ihren Weg gehen und auf einen 10 Meter hohen Felsen steigen. Dort wurde erst Mal posiert und gezeigt wer hier der König der Serengeti ist.
Auf dem Weg nach oben hat das Weibchen aber klar aufgezeigt wo es lang geht. Und wer der Chef ist.

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Leopardensichtung!

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Ungestört läuft das Männchen zwischen den Autos hindurch. Kopf nicht zum Fenster heraus strecke. Warnt uns unser Guide als der Leopard einen Meter von unserem Wagen entlang läuft. Atemberaubender Moment. Mucksmäuschen still ist es geworden. Man hört nur die Schritte des mächtigen Tieres im Gras. Ab und an bleibt er stehen und dreht sich um.
Kurz darauf fahren wir wieder durch die weite Steppe und halten die Augen auf. Wir wollen unbedingt den „Cheetah“ sehen. Und tatsächlich. Kurz darauf: Gehpardensichtung. Mutter mit Jungen!

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Unglaublich muskulärer Körper. Geschmeidig bewegt sie sich durch das Gras. Und immer die Augen offen nach ihren drei verspielten Jungen.

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Dann kam wieder ein Funkspruch. Löwensichtung. Eine ganze Familie! Etwa 15 Löwen um ein Wasserloch herum. Direkt neben den beiden, die ihren Platz auf dem Felsen eingenommen haben.

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Ein Männchen ruht sich im hohen Gras aus.

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Ein Mutter hat mit ihren Jungen nicht unweit vom Männchen einen Platz gefunden. Das eine beobachtet uns ganz interessiert.

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Der Rest der Familie bräunt sich am Strand. Vögel fliegen vor ihren Augen eifrig hin und her.

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Einer der Löwen erhebt sich, läuft drei Schritte und legt sich 5 Meter weiter links neben seinen beiden Freunden wieder hin. Alles voll entspannt.

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Unser Camp mitten in der Serengeti. Kein Zaun. Keine Absperrung um das Lager. Gazellen und Zebras nur wenige Schritte von uns entfernt. In der Nacht sind auch Löwen um das Lager gestrichen so wie uns der Guide erzählt hat.

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Ich liebe Zebras. Sie sind in der Serengeti zwar wie Sand am Meer zu finden, aber trotzdem wunderschöne Tiere. Aufmerksam und klug noch dazu.

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Unglaublich bewegender Moment. Eine Gnuherde überquert vor uns die Straße. Ein Junges stürzt. Die Herde rennt weiter. Die Mutter bleibt stehen und wartet bis sich das Kleine aufgerappelt hat und weiter laufen kann. Es hat sich allerdings verletzt und kann nicht normal laufen. Die Mutter bleibt immer wieder stehen und wartet auf ihr Junges. Ob es überleben wird? Der Guide sagt nur „That’s nature!“

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Danach geht es über den Serengeti-Highway wieder zurück in die Berge Richtung Ngorongoro Naturreservat.

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Gar nicht so einfach als Giraffe sich zu bücken. Gras fressen ist wesentlich anstrengender als Blätter von den Bäumen zu zupfen.

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Gruppenfoto

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Ein letzter Blick zurück Richtung Serengeti und dann geht es durch die grünen Ebenen hinauf auf der Kraterrand des Ngorongoros.

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Die Diskussion kam auf, ob wir ein Dorf der Massai besuchen wollen. Ich habe abgelehnt. Ich zahle nicht dafür, dass die Einheimischen ihre Kultur verkaufen. Aniko hat auch abgelehnt, aber wir haben gesagt wir warten einfach im Auto. Doch dann kam alles anders. Wir stehen vor dem Dorf und der Guide spricht mit den Männern. Vor uns steht ein Safari-Wagen. Muslime sind vor uns angekommen. Und haben den Massai befohlen, dass alle Frauen das Dorf verlassen müssen. Sie möchten das Dorf besuchen, aber keine Frauen dürfen drin sein. Ich fasse es immer noch nicht. Ich schaue nach rechts. Zwei Frauen kommen über die Wiesen gelaufen. Ein Kind zwischen sich. Die Männer machen eine Handbewegung. Die Frauen drehen sich wieder um und setzen sich ins Gras. Am liebsten wäre ich zu denen hingelaufen und hätte mich dazugesetzt. Wir beschließen aber einfach nur weiterzufahren. Wir brauchen so etwas nicht sehen. Unglaublich wie respektlos man sein kann.

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Die Frauen, die aus ihrem Dorf verbannt wurden. Die Häuser und alles haben sie selber gebaut. Das ist nämlich Frauenarbeit bei den Massai. Die Männer hüten die Viehherden. Die Frauen bauen die Häuser.

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Dafür haben wir am Kraterrand gestoppt. Unglaublicher Ausblick.

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Noch eine halbe Stunde Fahrt und wir sind im Simba Camp angekommen.

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Ein Marabu wartet schon auf uns.

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Es wird eine unglaublich kalte Nacht auf über 1000 Meter. Temperaturen um den Gefrierpunkt. Aber die Lage ist atemberaubend.

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Ich komme aus der Dusche und verschwinde im Zelt, als der Spanier mich ruft „Anne, Kamera, faaaaast“. So wie ich bin, im Handtuch eingewickelt, springe ich aus dem Zelt und? Ein Elefant im Camp. Er  bedient sich an unserem Wassertank. Hinter ihm, unser Auto. Vor ihm, unser Tisch. Und ich.

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2 Gedanken zu “Safari Tag 3: Serengeti – 3. März

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