Mayiya Learning center Langbinsi

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„Mayiyas Learning center“ ist eine Schule für Kinder, die sich die Schulgebühren der staatlichen Schulen nicht leisten können. Die meisten Kinder sind Halbwaisen und haben deshalb nicht genug Geld. Die Schule findet nur vormittags statt, weil die Kinder nachmittags arbeiten müssen. Was sie genau arbeiten, weiß ich nicht. Die meisten verkaufen vermutlich im Dorf Sachen, die sie auf ihrem Kopf tragen. 3 Mädchen haben ich dabei mal getroffen.
Im Ganzen sind es etwa 25-30 Kinder, meistens sind 25 anwesend, die sich auf 3 Klassenzimmer verteilen. Dabei sind sie nicht streng nach Alter eingestuft, sondern nach Leistungsniveau. Wobei das Niveau innerhalb einer Klasse trotzdem so stark variiert, dass ich Pro Klasse unterschiedlichansone Aufgaben verteile.
Eigentlich ist noch eine Frau angestellt, die als Lehrerin arbeiten soll. Auf sie ist aber kein Verlass. Wie alle Ghanaer kommt sie zur Arbeit wann sie will oder auch gar nicht.

Ansonsten bin ich da.

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Wenn alle Kinder da sind beginnen wir mit dem Zähneputzen. Ich verteile die Becher mit Wasser die Zahnpasta (Spende von meiner Zahnärztin – an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön!). Deshalb stehen die Kinder in einer Reihe. Noch sind nicht alle versammelt.

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Nachdem Zähneputzen ist Zeit für das „Assemble“. Eines der älteren Kinder leitet dieses. Danach verteilen die Kinder sich auf ihre Klassenzimmer.

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Vor Unterrichtsbeginn wird erst Mal geputzt. Alle Klassenzimmer werden ausgefegt, ohne dass ich dazu auffordern muss.

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Tafel putzen wollen die Kinder auch meistens. Oben komme aber doch ich am Besten an.
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Aus leeren Plastiktüten knüpft Miftaw ein Springseil. An Kreativität fehlt es den Kindern definitiv nicht.

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Sobald ich den Fußball aus dem Büro geholt haben, wird gekickt. Vor der Schule. In der Pause. Nach der Schule. Dabei dienen zwei Erdklumpen als Torpfosten.

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Die Mädchen spielen meist auch Fußball, aber die letzten zwei Tage haben sie anderweitig verbracht. Sich gegenseitig die Haare flechten. Oder so was ähnliches. Die Afrikaner können ja ganz verschiedene Frisuren herzaubern.

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Die dreijährige Asuma bringt das Essen für das Fest am letzten Schultag.

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„Dance-competition“

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