Beachtime – just relax – 4 .Dezember

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Ich wache auf. Vom Wellenrauschen. Im Nu bin ich hellwach. Es ist noch nicht einmal 6 Uhr. Ich ziehe mich an und verlasse den Bungalow.
Meer. Vor mir liegt das weite Meer. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Ich schließe die Augen und atme einmal tief ein. Den Moment aufsaugen.
Dann renne ich los. Direkt am Wasser. Unter meinen Füßen nur Sand. Endlich wieder joggen. Befreit laufen. Das tut so gut.
Ein streunender Hund rennt los. Hinter mir her. Aber keine Panik. Er läuft in respektvollem Abstand einige Meter hinter mir. Er begleitet mich auf meinem ersten Kilometer.
Die Wellen umspülen meine bunten Joggingschuhe. Da war ich wohl zu langsam. Wettrennen mit den Wellen. Noch nie gemacht? Müsst ihr unbedingt mal ausprobieren! Vor mir 5 Männer hintereinander. Sie ziehen ein Seil aus dem Wasser. Das Fischernetz wird eingeholt. Ich mache einen Bogen um sie und kämpfe mich durch den weichen Sand.
Am Horizont sind Wolkenberge zu sehen. Mitten hindurch scheinen helle Sonnenstrahlen. Nicht mehr lange und sie ist zu sehen. Die Sonne.
Ich bin am Ende vom Strand angelangt und springe ein paar Meter höher auf einen Pfad. Ich laufe an der felsigen Küste entlang. Vorne ein paar Männer zu sehen. Ich stoppe und steige auf einen Felsen direkt an der Küste. Unter mir vereinigt sich das Meer mit dem Festland. Wellen brechen an den zerklüfteten Felsen. Dazwischen kann ich Hunderte von Seeigeln erkennen.
Die Sonne kommt zum Vorschein. Sie hat den Wolkenberg erklommen. Ein Schweißtropfen rinnt mir von der Stirn. Ich drehe mich um und laufe zurück.
An den Männern mit den Fischernetzen vorbei. Ich blicke geradeaus. Am anderen Ende des Strandes erstreckt sich der Wald. Einige hohe Urwaldbäume ragen aus der Landschaft heraus.
Da vorne joggt eine weiße Frau. Sie kommt mir entgegen. Ich muss lächeln. Es ist Rabea. Meine schweizerische Freundin. Sie läuft etwas oberhalb von mir. Wir winken uns zu und lächeln als wir aneinander vorbeilaufen. Sie hat Kopfhörer dabei. Ich lausche nur dem Wellenrauschen. Ich liebe dieses Geräusch.
Da ist unsere Anlage. Zwischen den vielen Kokosnusspalmen. Ich verlangsame mei Tempo und steuere auf die Hängematte zu. Ich ziehe meine Kleider aus, hänge sie auf und laufe ins Wasser. So erfrischend kühl. Ein Welle bricht an meinem Bauch. Ich lasse mich ins Wasser fallen und schwimme. Der Sonne entgegen.
Dann schwimme ich parallel zum Strand und beobachte das Strandgeschehen. Rabea läuft vorbei. Sie entdeckt mich nicht. Die Wellen tragen mich. Mal bin ich oben, mal unten. Mein Körper entspannt sich.
Schwimmen. Ich liebe schwimmen.
Ich lege mich auf den Rücken, schließe die Augen und lasse mich treiben. Ich höre nichts mehr. Ich sehe nichts mehr. Ich spüre nur noch das Wasser um mich herum. Es trägt mich. Im Auf und Ab der Wellen schaukel ich dahin.
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Man spricht nicht umsonst vom Meer des Lebens. Manchmal schwimmt man gezielt in eine Richtung. Wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen will im Leben.
Oder man schwimmt immer wieder hin und her. Immer in denselben Bahnen. Dann befindet man sich im Alltagstrott. Und manchmal schwimmt man gegen die Strömung. Dann muss man kämpfen im Leben. Aber nur dadurch kommt man an die Quelle des Lebens. Wenn man gegen den Strom schwimmt.
Oder man lässt sich einfach nur treiben. Man lässt alles auf sich zukommen und wartet was mit einem geschieht. Vielleicht möchte man dadurch finden was man wirklich will. Oder einfach nur entspannen und Kraft tanken.
So wie ich gerade.
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Das Meer gibt mir viel Kraft.
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unsere Hütte, nicht wasserdicht bei starkem Regen

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